NLA – Leistungssteigerung aber noch viel Luft nach oben

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Am heutigen Samstag ging es für die Grün Weissen in der Meisterschaft wieder weiter. Man reiste zum FC Basel. Dort wartete eine schwere Aufgabe auf die Espenfrauen. Dennoch wollte man eine ansprechende Leistung zeigen und die Baslerinnen ein wenig ärgern.

Es war von Beginn an klar, dass der FC Basel heute mehr Spiel- und Ballanteile haben würde. Aber die Frauen des FCSG wollten geschickt verteidigen und zunächst aus der Defensive agieren. Doch die Baslerinnen kamen schon in den ersten 3 Minuten gefährlich vor das St.Galler Gehäuse und die Espenfrauen standen stark unter Druck. Basel agierte bei Ballbesitz von St.Gallen sehr hoch und presste enorm. So wurde Fehr bei einer Ballannahme im Mittelfeld von 3 Baslerinnen bedrängt und konnte nur noch einen ungenauen Rückpass auf Sutter spielen. Hier spritze eine der schnellen Stürmerinnen von Basel dazwischen und lief alleine auf das Tor von Gsell zu und schob ihn gekonnt ein. 1:0 für den FC Basel in der 5. Minute. Basel machte nach dem 1:0 weiter Druck und die Grün Weissen waren irgendwie noch gar nicht im Spiel. Man war zu weit weg vom Gegenspieler und wenn man in Ballbesitz war agierte man zu hektisch und verlor zu schnell den Ball. Basel hingegen zeigte hier wie man ein sicheres Passspiel aufzieht und sich so bis in den 16er durchkombiniert. Dies geschah in der 26. Minute. Dort stand dann auf einmal die Basler Stürmerin frei vor Gsell und tunnelte diese mit einem Flachschuss. 2:0 für den FC Basel.

Die Espenfrauen versuchten nach dem 0:2 wieder etwas sicherer zu stehen und vorallem den Ball besser in den eigenen Reihen zu halten. Ein bis zweimal konnte man sich so aus der Umklammerung der Baslerinnen befreien und kam dem Basler Gehäuse näher, allerdings wurde aus den Chancen nichts konkretes. So hatte weiter Basel die Oberhand und kam in der 34. Spielminute durch einen Corner zum 3:0. Der Ball wurde auf den 2. Pfosten geschlagen, dort konnte eine Basler Spielerin unbedrängt zum Kopfball hochsteigen und den Ball Richtung Goal auf den 1. Pfosten köpfen, hier stand eine weitere Basler Spielerin und köpfte den Ball rechts oben ins kurze Eck.Bei diesem Eckball sah das gesamte Team der Grün Weissen nicht gut aus. Mit diesem Ergebnis ging es dann in die Halbzeitpause.

 

FC Basel 1893 vs. FCSG Frauen (3:0) 3:0

In der Pause gab man dem Team weitere taktische Anweisungen mit auf den Weg, damit man in der 2.Halbzeit besser stand und vorallem auch ein weiteres Gegentor verhinderte. Die St. Gallerinnen kamen mit neuem Mut aus der Kabine und agierten ab der 45. Minute wesentlich lauffreudiger und standen besser in der Defensive. Basel hatte auch weiterhin klar mehr Spielanteile, aber die Espenfrauen konnten durch cleveres verteidigen den Gegner vom eigenen Tor fernhalten und durch schnelles Umschalten bei Balleroberung ebenfalls gefährlich werden. So lief Schweer einem Basler Rückpass zum Torwart nach und konnte der Basler Torfrau den Ball abnehmen, jedoch fand ihr Pass in die Mitte leider keinen Abnehmer.

Eine kurze Zeit später spielte man einen sehr schönen Angriff bei dem Selimi alleine Richtung Basler Tor lief, doch Selimi legte sich den Ball zu weit vor und die Basler Torfrau konnte im letzten Moment retten. Basel erspielte sich ebenfalls noch die eine oder andere Torchance, liess diese aber ungenutzt, entweder war immer eine St.Galler Spielerin im Weg oder Gsell im Tor rettete.

So blieb es nach 90. Minuten beim 3:0 für den FC Basel.
Sicher hat Basel verdient das Spiel gewonnen, jedoch zeigten die Grün Weissen in der 2. Halbzeit klar eine Leistungssteigerung und auf dieser lässt sich aufbauen.

Das nächste Meisterschaftsspiel der FCSG Frauen findet am kommenden Samstag, den 17.10. auf dem heimischen Espenmoos gegen GC Zürich statt.
Anstoss ist im 17.00 Uhr.

 


Tor: 5.Thomas 1:0, 26. Aigbogun 2:0; 34. Thomas 3:0.

Aufstellung FCSG Frauen: Gsell, Sutter,Baumann,Iseli,Rohner, Stäbler, Fehr, Bischof(70.Wirth),Salaorni(85. Alfarè),Selimi,Beerli (54. Schweer)

Aufstellung FC Basel: Thalmann, Sylvestre(46. Ackermann),Stein, Huber, Liebhart, Mühlebach, Hoti, Seljimi(81.Schepis), Aigbogun, Thomas, Herzog(63. Glaser)

Verwarnungen: 38. Stäbler (Unsportliches Verhalten)

 


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Die FCSG Frauen danken der Firma Krüger für die Unterstützung unserer Teams.

St. Gallen, den 10.10.2015, Gesa Jürgens