U19 – Punktgewinn in Aarau

Nachdem man vor einer Woche erst gegen Aarau spielte, trat man am Sonntag erneut gegen den gleichen Gegner an. Allerdings auswärts, auf einem sehr tiefen, schwierig zu bespielenden Rasen. Zudem waren die Espinnen stark ersatzgeschwächt – man trat leider ohne eine einzige nominelle Innenverteidigerin an. Das Spiel begann, wie es auch der Rasen war – äusserst holprig. Viele Pässe wurden zu schwierigem Unterfangen, da der Ball ständig wegsprang und schwierig zu kontrollieren war. Erneut spielte das Team Aargau sehr aggressiv, wenn nicht unfair, und leider war auch ein Schiedsrichter diesem Spiel zugeteilt, der dies wenig bis gar nicht ahndetete. St. Gallen brauchte ungefähr 20 Minuten, bis sie in ihr gewohntes Spiel fanden. Allerdings spielte sich sehr viel im Mittelfeld ab. Einige Male, insbesondere als man die schnellen Aussenspielerinnen lancierte, kam man auch vors Tor. Klare Chancen blieben jedoch Mangelware, und so ging man mit einem torlosen Unentschieden in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel wollte man nochmals eine Spur zulegen. Dies setzte man auch um. Unverhofft kam man zu guten Möglichkeiten, war jedoch im Abschluss zu wenig überzeugt.
Immer mehr wurde über den Kampf gemacht. Einige Spielerinnen zogen sich auch leichtere Blessuren zu, mussten jedoch das Spiel zu Ende spielen, da das Auswechselkontingent mit zwei Wechseln bereits ausgeschöpft war. Das Spiel war nicht schön – St. Gallen war jedoch spielerisch klar besser. Leider wurden sie jedoch in ihren Angriffsbemühungen immer wieder unfair zurückgebremst, was mit der Zeit sehr frustrierend wurde. Schlussendlich endete der Kampf im aargauischen Schachen torlos, was okay war, und das Wichtigste an dieser Partie war, dass sich keine Spielerin ernsthaft verletzte.

Nächsten Samstag treffen diese beiden Teams erneut aufeinander. Anpfiff im heimischen Espenmoos ist um 18 Uhr.

FC St. Gallen Frauen U19:
Tatjana Cataldo, Sina Wirth (62. Min. Nazmiye Özcan), Deborah Musa, Meret Weh, Janina Dietsche, Vanessa Alfarè (50. Min. Vera Staub), Chiara Keller, Bettina Grob, Raffaella Alfarè, Amy Walliser, Maurine Gübeli