NLA – Rabenschwarzer Tag

Am heutigen Samstag stand das zweite Relegationsspiel für die Grün Weissen an. Die Espenfrauen empfingen Yverdon Feminin zu Hause im Espenmoos.

Die FCSG Frauen erwischten einen rabenschwarzen Tag. Sofort von Beginn an übernahm Yverdon das Spiel und drückte die Espenfrauen in die eigene Hälfte. Die Grün Weissen konnten sich bei Studer im Tor bedanken, die 2x ihr ganzes Können aufbot als jeweils eine Spielerin von YF alleine auf sie zulief. Somit bewahrte sie die Gallusstädterinnen vor dem frühen Rückstand. Erst in der 30.Minute konnten sich dies Grün-Weissen etwas befreien. Sie spielten mehrmals über die linke Seite, auf der Riesen sich das eine oder andere Mal erfolgreich durchsetzen konnte. Ihre Hereingabe fand einmal Egger, diese verzog aber ihren Abschluss. Das andere Mal landete der Pass von Riesen bei Bischof. Diese setzte zu einem super Sololauf an, scheiterte aber ihm letzten Moment an der herausstürmenden Torfrau von YF.

In die Pause ging es mit 0:0!

Nach dem Pausentee wollten die Grün-Weissen noch ein Gang höher schalten, allerdings agierten sie sehr unkonzentriert, teilweise zu hektisch und waren auch im Zweikampf immer einen Schritt zu spät. Zudem verloren sie den Ball immer wieder unnötig. Dadurch wurde YF von Minute zu Minute stärker. In der 51. eroberte YF den Ball im Mittelfeld, die Spielerin von YF legte sich einmal den Ball, ohne von einer Grün-Weissen gestört zu werden, vor und zog aus ca. 30 Metern ab. Der Ball landet genau unter der Latte im St.Galler Gehäuse! 0:1 für Yverdon.

Die St.Gallerinnen taten sich weiter sehr schwer einen geordneten Spielaufbau zu Stande zu bringen. Sie machten sich durch viele Fehlpässe das Leben selber schwer. Und doch hatten die Espenfrauen in der 62. Minute den Ausgleich auf dem Fuss. Nach einem Standart tauchte die gerade eingewechselte Schweer alleine vor der Torfrau von YF auf, hatte aber im Luftduell leider das Nachsehen.

In der 66. Minute war St.Gallen in Ballbesitz, YF presste enorm und so erkämpfte sich YF den Ball an der rechten Aussenbahn. Dann spielten sie geschickt ihre schnelle Stürmerin frei, wobei hier die gesamte St.Galler Hintermannschaft schlecht aussah, welche ab dem 16er alleine auf Studer zulief. Diesmal konnte Studer im Tor nichts ausrichten und so stand es 0:2 für YF. Zunächst tat sich St.Gallen schwer wieder in Tritt zu kommen, Trainer Naldi versuchte mit Salaorni nochmals frischen Wind auf der Aussenbahn zu bringen.

In der 76. Minute bekamen die Grün-Weissen einen Freistoss an der linken 16er Linie zu gesprochen. Schweer zog diesen schön auf den 2. Pfosten. Stäbler köpft diesen an die Latte und den Abpraller kann Stäbler im 2. Versuch über die Linie drücken. Nur noch 1:2.

Endlich kommt wieder Leben ins Spiel der Espenfrauen, auf einmal sind sie am Drücker und YF wackelt für einen Moment. Allerdings können die Gallusstädterinnen nicht davon profitieren. YF ist am heutigen Tag zu clever und zu abgezockt. Und vorallem treten sie mit dem notwendigen Selbstbewusstsein auf. Und so fängt sich YF schnell wieder und fährt einen gefährlichen Angriff über die rechte Seite in der 80. Minute. Den Schussversuch blockt Iseli im 16er mit der Hand und dem Schiedsrichter bleibt nichts anderes übrig als auf den Elfmeterpunkt zu zeigen. Riat lässt sich nicht zweimal bitten und versenkt den Ball rechts unten im Eck. Unhaltbar für Studer. 1:3 für YF.

Die Espenfrauen sind von diesem Gegentor noch geschockt, sodass sie das Anspiel zu leger angehen. YF geht dazwischen und eine Spielerin von YF setzt zum Sololauf an. Dabei lässt sie mehrere FCSG Spielerinnen wie Slalomstangen stehen und kann ihren Lauf mit einem satten Schuss ins linke untere Eck abschliessen.1:4 für Yverdon in der 82. Minute. Damit ist die Partie entschieden. Die Grün Weissen stehen nun völlig neben den Schuhen, doch YF geht mit dem Tempo etwas runter, sodass es beim 1:4 bleibt.

Fazit vom heutigen Spiel: Heute haben die Espenfrauen einen rabenschwarzen Tag eingezogen, es wollte einfach nichts gelingen. Mit dieser Leistung kann keine FCSG-Spielerin zufrieden sein.

Viel Zeit den Kopf in den Sand zu stecken und zu grübeln bleibt den Espenfrauen jedoch nicht, schon am kommenden Mittwoch, den 11.5.2016 folgt das nächste Relegationsspiel. Die FCSG Frauen treten auswärts beim noch sieglosen SC Derendingen-Solothurn an. Anpfiff ist um 20.00 Uhr.

Tore: 49. Bodenmann 0:1; 66. Surdez 0:2; 76. Stäbler 1:2; 81. Riat 1:3; 82. Raemy 1:4

Aufstellung FCSG Frauen: Studer, Rohner,Caviezel,Iseli,Baumann, Egger, Riesen (46.Streule),Bischof (62. Schweer)  Fehr, Beerli (74.Salaorni),Stäbler

Aufstellung YF: Chassot, Riat, Miocevic, Tamburini, Pajovic, Fai (40.Monti), Raemy, Mallaun, Bodenmann, Müller, Surdez

Verwarnungen: 81. Iseli (Handspiel)

St. Gallen, 07.05.2016

FCSG Frauen

 

Bericht: Gesa Jürgens