NLB – 1. Cuprunde – Nach Leistungssteigerung verdienter Sieg

Der Cup hat seine eigenen Gesetze. Das kennen die Espenfrauen noch zu gut aus dem letzten Jahr.Dort scheiterte man schon in der 2. Runde an dem 1.Ligisten Bühler.

Heute stand die Partie ebenfalls gegen einen Vertreter aus der 1.Liga an. Man trat auswärts beim FFC Südost Zürich an.

Die Grün Weissen begannen von Beginn an Zürich unter Druck zu setzen. Das gelang sehr gut, sodass man bereits in der 4. Minute durch eine Ballstaffette über Egger, Koretic, Fehr und wieder Koretic zum 1:0 kam. Koretic wurde von Fehr gut angespielt und liess der herauseilenden Torfrau keine Chance und versenkte den Ball im Netz. Das war ein Start nach Mass. Jedoch lähmte bzw. hemmte das eher die Espenfrauen. Sie liessen nach der schnellen Führung die Konzentration beim Passspiel, die Bereitschaft in die Zweikämpfe zu gehen und die Laufbereitschaft vermissen. So kam Zürich besser ins Spiel. In der 16 Minute dann ein unnötiger Ballverlust durch die FCSG Frauen, Zürich schaltet schnell und schickt ihre Stürmerin. Diese kann vor dem 16er nur noch durch ein Foul gestoppt werden. Den Freistoss donnert eine Zürcherspielerin an die Unterkante der Latte, dort springt er dann ins Tor. Ausgleich 1:1. Nun war es Zürich, welche auf einmal das Spiel bestimmten und sich ein ums andere Mal gute Chancen herausspielten oder aber durch unnötige Fehler der Grün Weissen zu Chancen kamen. In der 32. Minute machte die Zürcher Torfrau einen weiten Abschlag, welcher an Freund und Feind vorbei flog. Iseli und Göppel standen auf einer Linie und waren sich nicht einig wer den Ball nehmen sollte, sodas eine Zürcher Stürmerin dazwischen lief und mit dem Ball auf Gsell zu laufen konnten. Die Stürmerin setzte den Ball gekonnt ins untere rechte Eck. Keine Abwehrchance für Gsell. 1:2 aus Sicht der Gallusstädterinnen.

Nun kam Hektik und Unzufriedenheit auf dem Platz auf und man spürte das die Espenfrauen sich enorm schwer taten, denn Zürich war im Hoch und bei den St.Galler Frauen klappte nichts mehr. Dennoch blieb es bis zur Paus beim 1:2.

Nach einer ordentlichen und notwendigen Standpauke von Trainer Jud, agierten die Espenfrauen wieder viel konzentrierter im Spielaufbau, nahmen die Zweikämpfe an und gewannen diese, aber vorallem zeigten sie wieder mehr Laufbereitschaft und das bisschen mehr was es braucht einen 1:2 Rückstand aufzuholen und in einen Sieg zu verwandeln. In der 49. Minute zieht Egger einen Freistoss von halbrechts schön lang in den Strafraum, Koretic verliert zwar das Kopfballduell, doch der Ball landet genau vor den Füssen von Baumann. Diese fackelt nicht lange und versenkt den Ball im Zürcher Tor. Ausgleich 2:2. Nun geben wieder die Gallusstädterinnen den Takt an und erhöhen zunehmend das Tempo und den Druck auf das Zürcher Gehäuse. 5 Minuten nach dem Ausgleich gelingt so auch der verdiente Führungstreffer.

 

Baumann setzt sich sehr gut auf der linken Seite durch, flankt nach Innen, dort wird Koretic beim Versuch den Ball zu treffen von den Beinen geholt, der Schiedsrichter pfeift nicht, der Ball bleibt liegen. Beerli erfasst die Situation am schnellsten und schiebt den Ball gekonnt in das Tor. 2:3 für St.Gallen. Nun haben die Grün Weissen Oberhand und setzen sich in der Hälfte von Zürich fest. Sie erspielen sich eine gute Chance nach der anderen, können aber den Sack noch nicht zu machen. Von Südost kommt fast nichts mehr. In der 74. Minute ist es dann Koretic mit ihrem 2. Treffer am heutigen Tag, die für klare Verhältnisse sorgt! Die starke Baumann kann sich abermals auf der linken Seite sehr gut durchsetzen und bedient Koretic Bilderbuch mässig in der Mitte. Koretic drückt den Ball mit dem rechten Fuss über die Linie. 2:4 für die Grün Weissen. Nun ist die Partie gelaufen. Doch die St.Gallerinnen wollen noch mehr und spielen weiter auf das Tor von Südost. So haben Wirth, Beerli, Egger und Streule nochmals jeweils die Chance den Score zu erhöhen. Doch leider wurden die guten bis sehr guten Tormöglichkeiten nicht genutzt. So bleibt es nach 90 Minuten beim verdienten 4:2 Sieg für die Espenfrauen und die Grün Weissen ziehen in die 2. Runde ein.

Am nächsten Samstag den 03. September kommt dann ein anderes Kaliber in das heimische Espenmoos. Zugast ist dann Femina Kickers Worb, welche die letzte NLB Saison auf dem 4. Tabellenplatz abgeschlossen hatten.

Anstoss ist um 18.00 Uhr.

Tore: 4. Koretic 0:1; 16. Morf 1:1; 32. Salvado 2:1; 49. Baumann 2:2; 54. Beerli 2:3; 74. Koretic 2:4

Aufstellung FCSG Frauen: Gsell, Iseli, Göppel, Sutter, Keller (75. Wirth), Egger, Fehr (51. Grob), Streule (88.Gübeli), Baumann, Beerli, Koretic

Aufstellung Südost Zürich: Brum, Aeri, Jaunin, Morf, Vincent, Schmied, Zeugin, Gouveia, Salvador, Mezza (59. Wyss), Massei

Verwarnungen: 81. Vincent

St. Gallen, 28.08.2016

 

Bericht: Gesa Jürgens

 

NLB – Start geglückt!!

Nach dem bitteren Abstieg aus der NLA gehen die Espenfrauen nun wieder in der NLB auf Torjagd.

Am heutigen Sonntag starteten die Grün-Weissen auswärts in Chenois in die neue Meisterschaftsrunde. Nach einer 4.5 stündigen Anreise galt es schnell die Müdigkeit aus den Beinen zu schütteln und parat zu sein für das Spiel.

Von Beginn an waren die St.Gallerinnen am Drücker und setzten Chenois gut unter Druck. Nach 8 Minuten zahlte sich bereits dieser Einsatz aus. Ein Angriff der Espenfrauen wurde zu zaghaft von Chenois abgewehrt, Egger setzte am gegnerischen 16er nach, eroberte den Ball und spielte die freistehende Beerli an. Diese nahm den Pass an und versenkte den Ball mit dem 2. Kontakt rechts unten im Eck. 1:0 für die Grün-Weissen. Chenois konnte sich nicht so schnell von dem frühen Tor erholen und so kamen die St.Gallerinnen noch zu ein zwei guten Möglichkeiten. Nach ca. 30 Minuten kamen die Westschweizerinnen wieder besser ins Spiel auch weil die Espenfrauen auf einmal in den Zweikämpfen zu zaghaft agierten und sich unnötige Ballverluste leisteten. Ein Freistoss von Chenois scharf von der rechten Seite in den St.Galler Strafraum gezogen, sorgte bei den Grün-Weissen um Goali Gsell für etwas Verunsicherung, blieb aber die einzige gefährliche Situation. Bis zur Pause änderte sich nichts mehr.

Nach dem Pausentee war das Ziel der Gallusstädterinnen klar, das 2:0 sollte fallen. Jedoch kam nach der Pause Chenois besser aus der Kabine und erspielte sich die ein oder andere Torchance, welche aber nicht richtig gefährlich waren. Die Espenfrauen brauchten ihrerseits ein paar Minuten um wieder im Spiel zu sein.

So war es Chenois die das Tor machten. In der 57 Minute schlägt eine Spielerin von Chenois den Ball von halblinks weit in die rechte vordere Spielhälfte, der Ball fliegt über die gesamte St.Galler-Hintermannschaft, eine Stürmerin von Chenois erläuft sich den Ball und kann das Leder in Kasten von Gsell unterbringen. Ausgleich 1:1.

Jedoch scheint das Gegentor bei den Espenfrauen eine Art Hallo-Wach Wirkung zu haben, denn nun gehen sie wieder engagierter in die Zweikämpfe, zeigen wieder mehr Laufbereitschaft und suchen auch wieder vermehrt den Abschluss. In der 70. Minute hat Beerli eine sehr gute Torchance, als sie wunderbar aus dem Mittelfeld freigespielt wird, alle Gegnerinnen stehen lässt und mit dem Ball alleine Richtung Tor laufen kann. Doch leider landet ihr Schussversuch in den Armen der gegnerischen Torfrau.

Eine weitere gute Tormöglichkeit ergab sich ein paar Minuten später für Fehr. Sie wird von Streule am 16er angespielt, umspielt eine Gegenspielerin und zieht ab. Den Schuss lenkt die Torfrau von Chenois an den Pfosten und von dort rollt der Ball auf der Torlinie entlang, jedoch ist keine St.Gallerin da um den Ball über die Linie zu drücken. Wieder nichts mit dem 2. Tor. Wiederum ein paar Minuten später erläuft sich die heute sehr laufstarke Beerli einen weiten Ball, erreicht ihn vor der Torfrau und versucht den Ball nach innen zu Flanken. Jedoch wird der Ball noch abgefälscht und Chenois kann die Situation entschärfen.

Auf der anderen Seite haben die Grün Weissen grosses Glück als ein schneller Gegenstoss von Chenois nicht mit dem 2:1 endet. Die gegnerische Stürmerin hatte gesehen, dass Gsell zu weit aus dem Tor war und versuchte diese mit einem Heber zu überlupfen, doch der Ball ging knapp neben das Tor. Glück gehabt.

Die Gallusstädterinnen blieben weiter die spielbestimmende Mannschaft und belohnten sich dann in der 86. Minute verdienterweise mit dem 1:2. Bischof spielte Beerli mit einem weiten Pass an, Beerli legte den Ball auf die mitgelaufene Koretic quer und diese lief alleine mit dem Ball auf das gegnerische Tor zu und versenkte den Ball souverän im Eck. 1:2 für die Espenfrauen! Die Freude war gross, wohl auch weil Koretic eigentlich Torfrau ist und nicht so oft oder gar nicht die Chance auf einen Torerfolg bekommt.

Eine Minute später hat Beerli noch die endgültige Entscheidung auf dem Fuss. Der zu kurz geratene Pass der gegnerischen Torfrau landet genau bei Beerli. Diese erkennt die Situation sofort, das Tor ist leer, doch ihr Schussversuch aus 20 Metern landet knapp neben dem Tor.

Danach passiert nicht mehr viel und der Schiedsrichter pfeift die Partie ab. Somit holen die Grün-Weissen die ersten 3 Punkte und starten damit gut in die neue Meisterschaftsrunde.

Am kommenden Wochenende setzt die Meisterschaft bereits aus, die erste Cuprunde steht an. Hier müssen die Gallusstädterinnen wieder auswärts antreten. Diesmal bei Südost Zürich. Anstoss ist am Sonntag, den 28. August um 15.00 Uhr.

 

Tore: 8. Beerli 0:1; 57. Sanchez 1:1; 86. Koretic 1:2

Aufstellung FCSG Frauen: Gsell, Iseli, Göppel, Baumann, Riesen, Egger, Fehr, Bischof, Salaorni (65. Koretic), Streule, Beerli (89. Keller)

Aufstellung Chenois:  Riegler, Genoud, Silverio(55. Teixeira), Brignomi, Grosso, Da Riva (70. Broquet), Carubba, Sanchez (84. Demarge), Keller, Carmeni, Sarrasin

Verwarnungen: 38. Silverio, Unsportlichkeit; 90+. Fehr, Reklamieren.

St. Gallen, 21.08.2016

Bericht: Gesa Jürgens

 

Torhüterinnen – Schnuppertag 2016

Am Mittwoch, 21. September 2016 führt der SFV in St. Gallen, Sportanlage Espenmoos, einen Schnuppertag für Torhüterinnen durch.

Es sind alle Mädchen an diesem Schnuppertag herzlich willkommen. Auch die welche sich nur mal so als Torhüterin versuchen möchten. Nähere Informationen entnehmen sie bitte dem beigelegten Flyer.

Flyer Torhueterinnen-Training_2016