U19 – ein sehr hektisches Spiel

Ein sehr hektisches Spiel geprägt von vielen Zweikämpfen und einfachen Ballverlusten.

Nach einem sehr engagiertem Start, hat das FCSG Team den Faden verloren. Der Gegner wurde immer besser und konnte sich einige gute Chancen herausarbeiten. Nach der Halbzeitpause probierten die Mädels ihre Spielweise wieder umzusetzen und nahmen die Zweikämpfe wieder besser an. So blieb das Spiel bis am Ende spannend. Am Schluss in der 80. Minute, nach den Ausfall einer Spielerin (Grobes Foul) mussten sich die Grün-Weissen mit einer Spielerinnen weniger auf den Platz behaupten. Kurz vor Ende kassierten sie, nach ein einzeln Aktion über die Linke Abwehrseite, das entscheidende Gegentor

Tore: 88´ 0:1.

FCSG U19: Cataldo, Rodrigues, Weh, Musa, Messmer, Grob, Gübeli, Walliser (ab 65´Lobo), Vujnic (ab 75´Keim), Baumer, Wirth.

St. Gallen, 29.09.2016

Bericht: Leo Simonelli

 

U16 – Verdienter Sieg gegen Münsterlingen!

Die jungen Espinnen starteten etwas verhalten ins Spiel. Man lies den Ball zwar gut in den eigenen Reihen zirkulieren, aber nach vorne getrauten sich die Girls in den anfangs Minuten wenig. Nach etwas 10 Min. die erste gute Chance für das Heimteam. Duarte tankte sich von rechts durch, zog richtung Tor, aber Ihr Schuss wurde vom gutstehenden Gästetorhüter pariert. Die St. Galler Hintermannschaft stand gut, man lies den Jungs aus Münsterlingen wenig zu. Die St. Gallerinnen wurden nach vorne nun auch immer stärker. Man versuchte mit direktem Passspiel das Mittelfeld zu überbrücken um im Strafraumnähe des Gegners in Abschluss zu kommen. So auch in der 23. Minute. Di Gaetano gewann den Zweikampf vor dem eigenen Strafraum.  Mit schnellem Umschalten über  2 Pässe gelangt  der Ball zu Vujnic die eiskalt den Münsterlinger Schlussmann bezwingen konnte. Verdiente Führung der jungen Espinnen. Und zwei Minuten später bedinte Duarte Keim, die mit einem satten Schuss aus ca. 18 Meter den Vorsprung ausbauen konnte. Die St. Gallerinnen versuchten das Tempo hochzuhalten und dem Gegner kein Spielraum zu lassen, wass ihnen im grossen und ganzen auch gut gelang. In der 30. Minute eine Unglückliche Szene im Strafraum der jungen Espinnen. Nach Caputo’s befreiungsschlag sprang ihr der Ball vom Gegner an die Hand. Der Schiedsrichter entschied auf Elfmeter. Der Münsterlinger lies Wagenbach keine Chance und verkürzte somit auf 2:1. Aber das Heimteam lies sich nicht aus dem Konzept bringen. Man versuchte gleich wieder den alten Vorsprung herzustellen. Und dies gelang den jungen Espinnen vier Minuten vor der Pause. Mattle erkämpfte sich den Ball, lies den Gegenspieler gekonnt aus und drückte aus ca.16 Meter ab. Der Ball flog in die hohe rechte Ecke, nichts zu halten für den Schlussmann vom FC Münsterlingen. Mit einem 3:1 Vorsprung der St. Gallerinnen gings dann in die Pause.

 

Der Start in die zweite Halbzeit begann schlecht für das Heimteam. FC Münsterlingen gelang kurz nach der Pause mit der zweiten Standardsituation der zweite Treffer. Mit einem Freistosstor aus ca. 20m verkürzten die Gäste auf 3:2. Nach den unglücklichen Niederlagen der letzten Spiele wollte man dieses Spiel natürlich nicht aus der Hand geben. Die jungen Espinnen erholten sich aber schnell nach dem Gegentreffer und man lies dem Gegner eigentlich keine grösseren Möglichkeiten ins Spiel zu kommen. Das Heimteam versuchte immer wieder über die Aussen anzugreifen, wass ihnen auch recht gut gelang. Mit den 3 Punkten in den Köpfen kämpften die St. Gallerinnen vorbildlich, hinten lies man nichts anbrennen. In der 65. Minute dann die Vorentscheidung. Duarte von Mattle toll angespielt fackelte nicht lange und drückte den Ball aus ca. 16m unhaltbar in das Tor der Münsterlinger.

Riesen Freude bei den jungen Espinnen. Das Heimteam lies aber nicht locker.      Man drängte den Gegner immer mehr in die eigene Hälfte. Auch mit der zwei Tore Vorsprung im Rücken spielten die St. Gallerinnen munter weiter. Vier Minuten vor Spielschluss bekam das Heimteam ein Eckball zugesprochen. Mattle trat an, Duarte reagierte im Strafraum am schnellsten und versenkte den Ball im Tor der Münsterlinger zur 5:2 Führung. Spiel war somit entschieden und die 3 Punkte im trockenen. Schlusspunkt des Spiel setzte Keim in der letzten Spielminute. Nach einem Rempler gegen Martin im Strafraum entschied der Schiedsrichter auf Penalty. Keim übernahm die Verantwortung und lies dem Gästehüter keine Chance und erhöhte somit auf 6:2. Danach pfiff der Unparteiische das Spiel ab.

Nach unglücklichen Niederlagen und Unentschieden in den letzten Partien klappte es an diesem Samstag mit dem Toreschiessen und mit dem ersten Sieg in der laufenden Herbstrunde!

Weiter geht’s nächsten Samstag zu Hause gegen den FC Niederwil.

Spielbeginn ist um 12.00 Uhr im Espenmoos.

 

Tore: 23. Vujnic 1:0; 25. Keim 2:0; 30. FC Münsterlingen 2:1; 36. Mattle 3:1;

FC Münsterlingen 3:2; 65. Duarte 4:2; 76. Duarte 5:2; 80. Keim 6:2

Aufstellung FC St. Gallen Mädchen U16: Wagenbach; Mutschler, Caputo (Binder), Luck, Messmer; Di Gaetano, Bejtovic, Martin (Keim), Duarte; Mattle, Vujnic (Hyseni)

St. Gallen, 29.09.2016

Bericht: Cemal Eken

 

NLB – im Cup ausgeschieden

Am heutigen Samstag bestritten die Grün Weissen die 2. Cuprunde gegen den SC Solothurn Derendingen, ein NLA Verein. Somit hatten die Espenfrauen Heimspiel.

Man wollte von Beginn an in der Abwehr Entschlossen agieren, im Mittelfeld zielstrebig nach vorne spielen und im Sturm Mut zum Risiko zeigen. Doch vom Anpfiff an war es Derendingen die das Spiel diktierten und die St.Galler Abwehr ein ums andere Mal in Bedrängnis brachten. Die Gallusstädterinnen verloren viel zu schnell den Ball im Mittelfeld und Derendingen nutze dies jeweils gut aus; indem sie blitzschnell umschalteten und ihre Flügelspielerinnen mit langen Bällen in der Tiefe in Szene setzten. Die Grün Weissen liefen dann immer dem Ball hinterher. Und so kam es wie es kommen musste. In der 20. Minute wurde Keller auf der linken Seite überlaufen und die Flügelspielerin von Derendingen konnte unbedrängt einen Querpass auf ihre mitgelaufene Stürmerin im St.Galler 16er spielen. Diese musste nur noch den Fuss rein halten und schon lag der Ball im St.Galler Gehäuse. Das 0:1 änderte leider nichts an der sehr passiven und fehlerhaften Spielweise des St.Galler Mittelfeldes. Streule und Beerli im Sturm versuchten die Abwehr von Derendingen mit viel Laufarbeit zu Fehlern zu zwingen, aber diese liessen sich nicht aus der Ruhe bringen. Im Gegenteil, Derendingen drehte weiter auf und kam noch zu der ein oder anderen Möglichkeit, konnte den Score aber nicht erhöhen. So ging es mit dem 0:1 in die Halbzeit.

In den 2. 45 Minuten zeigten die Espenfrauen von Beginn an, das sie es eigentlich besser machen können. Auch dank einer Umstellung im Mittelfeld, Beerli ging zurück auf die 10ner Position und brachte so mehr Stabilität in St.Gallers Zentrale. Sie agierten wesentlich aggressiver in den Zweikämpfen und verloren vorallem den Ball nicht so schnell. So kamen sie zu mehr Chancen und das Spiel wurde ausgeglichener. Derendingen verlegte sich aufs Kontern und spielte kaum mehr mit. Die Grün Weissen nahmen noch 3 Wechsel vor um doch noch zum Ausgleich zu kommen und vorallem Gruber fiel im Sturm positiv auf. Sie lief enorm viel, war immer anspielnbereit und sorgte für die ein oder andere Gefahr im Strafraum des SC Derendingen. Ein gute Gelegenheit bot sich Beerli in der 70. Minute. Sie schoss einen Freistoss aus ca. 25 Metern direkt auf das Tor, doch die Torfrau von Derendingen konnte den gut getretenen Freistoss gerade noch an die Latte lenken. Der darauffolgenden Eckball brachte keine Gefahr.

Streule hatte in der 80. Minute ebenfalls noch eine gute Gelegenheit, wieder durch eine Standardsituation. Ca. 20 Meter vor dem Tor trat sie den Freistoss und zielte direkt auf das Tor. Aber der Schuss wurde von einer in der Mauer stehenden Spielerin von Derendingen abgefälscht. Auch hier brachte der Eckball nichts ein.

Von Derendingen kam in der 2. Halbzeit fast gar nichts mehr. St.Gallen war die ganze 2. Halbzeit am Drücker, konnte aber das 1:1 nicht erzielen.

In der 89. Minute tankte sich Beerli auf der linken Seite nochmals durch,lief in den 5er und passte gut in den Rücken der Derendinger Abwehr. Doch leider verpassten Streule, Gruber und Azizi die Hereingabe und so blieb es beim 0:1.

Danach war Schluss.

Somit ist die diesjährige Cuprunde der Grün Weissen beendet. Nun gilt es sich wieder auf die Meisterschaft zu konzentrieren. Denn bereits am kommenden Mittwoch, den 28.09.2016 geht es dort mit einem Heimspiel gegen Schlieren weiter.

Das Spiel findet im GRÜNDENMOOS statt. Anstoss ist um 20.00 Uhr.

Tore: 20.Kohler 0:1;

Aufstellung FCSG Frauen: Koretic, Iseli, Göppel, Baumann, Keller (46. Gruber); Fehr, Grob, Sutter (82. Weh); Salaorni (72. Azizi); Streule, Beerli

Aufstellung Derendingen:  Honegger, Hawker, Müller, Vögeli, Kley, Gianforte, Kohler (67. Grob); Trutmann, Zahno, Hager (89. Derungs); Saladin

Verwarnungen: 62. Beerli (Trikot ziehen); 79. Fehr (grobes Foulspiel); 80. Müller (grobes Foulspiel)

St. Gallen, 24.09.2016

Bericht: Gesa Jürgens

U16 – verliert in Gossau mit 2:1

Die St. Gallerinnen fanden nicht gleich ins Spiel. Es brauchte heute etwas mehr Zeit.

Trotzdem fanden die Gossauer zu Beginn keinen Weg, die St. Galler Hintermannschaft gefährlich in Bedrängnis zu bringen. Es ging hin und her, aber etwas zählbares schaute bei keinem Team heraus. Die Gäste blieben aber, trotz verhaltenem Start spielbestimmend in der ersten Halbzeit. Nach 40 gespielten Minuten gabs dann die Erleichterung auf der St. Galler Bank. Vujnic wurde in die Tiefe lanciert und lief anschliessend allen davon. Zuvor gabs eine ähnliche Szene wo die St. Gallerinn noch am Torhüter scheiterte. Diesmal machte sie es besser und versenkte den Ball im gegnerischen Tor. Mit dem 0:1 gings dann in die Pause.

Den Start in die zweite Halbzeit gelang den Gossauern besser. In der 53. Minute standen die Grünweissen zu offensiv und gewährten den Platzherren die erste grosse Chance. Ein Pass von der Grundlinie in den Strafraum landete beim Gossauer Stürmer. Dieser brachte es nicht fertig alleine vor dem Tor den Ball in den Maschen unter zu bringen. Der Ball ging links am Tor vorbei. Die St. Gallerinnen waren in dieser Phase zu wenig konsequent und die Laufwege wurden kürzer. Dies gab mehr Platz für den Gegner. Nur 3 Minuten nach der grossen Chance landete der Ball dann tatsächlich im St. Galler Kasten. Wiederum schön herausgespielt über die Seite und in der Mitte liess sich Buzhala nicht zweimal bitten. 1:1 nur noch. Aus Sicht der Mädchen bitter, hatte man das Spiel doch bis dahin unter Kontrolle.

Kopf hoch und weiter geht’s. Nach einem Eckball von Mattle köpfte Keim den Ball ans Lattenkreuz. Ein raunen ging durch’s Publikum. Nur wenig später rettete der Pfosten den Gossauern das Unentschieden. Mit Angreifen beschäftigt, vernachlässigten die Espenmädchen das Defensivverhalten. In der 64. Minute wurden sie dafür bestraft. Mit dem 2:1 lief nun die Schlussviertelstunde. St. Gallen kämpfte weiter und hatte Chancen. Wiederum nach einem Eckball traf diesmal Sprenger mit dem Kopf nur die Latte. Er wollte einfach nicht mehr rein. Kurz vor Schluss tankte sich Duarte auf der rechten Seite nochmals durch und behielt die Übersicht. Sie legte den Ball zurück zu Mattle, diese schoss aus 14 Metern den Ball über die Latte. Das Glück war heute wirklich nicht auf St. Galler Seite.

Wiedermal eine bittere Niederlage für die jungen Kickerinnen aus St. Gallen.

Weiter geht’s nächsten Samstag zu Hause gegen den FC Münsterlingen. Spielbeginn ist um 14:15 Uhr im Espenmoos.

 

Tore: 40. Vujnic 0:1; 55. FC Gossau 1:1; 64. FC Gossau 2:1.

Aufstellung FC St. Gallen Mädchen U16: Wagenbach; Keim, Mutschler, Luck, Di Gaetano; Bejtovic, Messmer (Martin), Duarte, Sprenger (Glatzl); Mattle, Vujnic

St. Gallen, 17.09.2016

Bericht: Karin Raymann

 

NLB – 2. Sieg in der Meisterschaft

Am heutigen Samstag reisten die Espenfrauen zum FC Therwil, Nähe Basel.

Bei hochsommerlichen Temperaturen begannen die Grün-Weissen hochkonzentriert und gingen schon in der ersten Spielminute durch einen Weitschuss von Beerli mit 1:0 in Führung. Salaorni hatte sich auf der rechten Seite durchgesetzt und bediente die völlig freistehende Beerli. Diese zog aus 17 Metern ab und der Ball zappelte im Netz.Therwil tat sich schwer ins Spiel zu finden und St. Gallen verteidigte gut. Doch in der 10. Minute bekam Therwil einen Eckball zugesprochen. Dieser wurde auf den ersten Pfosten gezogen, Salaorni konnte nur ungenügend klären, zudem verlor Iseli noch ihr Kopfballduell und der Ableger landete vor den Füssen einer Therwiler Spielerin und diese drosch den Ball ins St.Galler Gehäuse. 1:1.

Jetzt wurde die Partie lebendiger und die Torszenen häuften sich auf beiden Seiten.  Die Grün Weissen spielten schnell und geschickt in die Tiefe und auch Therwil zeigte ein gepflegtes Passspiel und kam dadurch auch des Öfteren gefährlich vor das Tor von Gsell. Nach einem Eckball für St.Gallen kann Therwil den Ball nicht aus der Gefahrenzone bringen. Salaorni holt sich den Ball und legt ab zu Streule. Diese zögert nicht lange und zieht aus 17 Metern direkt ab. Der Ball landet im rechten Winkel. 2:1 für St.Gallen. Danach egalisieren sich die beiden Mannschaften ein bisschen und es spielte sich viel im Mittelfeld ab. Die Espenfrauen versuchen weiterhin nach Balleroberung schnell umzuschalten. Dies gelingt hervorragend in der 30. Minute. Egger erobert im Mittelfeld den Ball, spielt ihn auf Bischof. Diese treibt den Ball mit hohem Tempo ein paar Meter weiter und spielt dann einen herrlichen Pass in die Schnittstelle der Therwiler Abwehr. Beerli erläuft sich den Ball, schiesst am Goali vorbei Richtung Tor. Der Ball geht an den Pfosten, doch Beerli ist wieder zur Stelle und kann den Ball aus 5 Metern ins leere Tor einschieben. 3:1.

Danach wird die Partie etwas hitziger und körperbetonter. Therwil drückt auf den  Anschlusstreffer, doch die Gallusstädterinnen halten stark dagegen, lassen aber ein bisschen die Aggressivität in den Zweikämpfen vermissen. Am Ergebnis ändert sich vor der Pause nichts mehr. Pausenstand 3:1 für die Grün-Weissen.In der Pausenansprache appelliert Trainer Jud nochmals an die Mannschaft, die Zweikämpfe wieder beherzter anzugehen und gegen die arg körperbetonte Spielweise der Therwilerinnen dagegen zu halten.

Leider kommen die Grün Weissen nach der Pause nicht so gut in Tritt und auch die Zweikämpfe werden noch nicht so geführt wie vom Trainer gefordert. Dadurch wird Therwil wieder stärker und so gelingt es Therwil in der 54. Minute den 2:3 Anschlusstreffer zu markieren.

Was war passiert? Mehrere Zweikämpfe im Mittelfeld wurden zu zaghaft geführt, Therwil kann unbedrängt ihre rechte Aussenläuferin in Szene setzen,diese zieht in den St.Galler Strafraum und legt auf die mitgelaufene Stürmerin quer, welche den Ball links unten im Tor von Gsell versenkt.

Nun aber sind die Espenfrauen durch den Anschlusstreffer wieder aufgewacht und zeigen wieder mehr Laufbereitschaft und vorallem auch Durchsetzungsvermögen in den Zweikämpfen. Sie halten nun stark dagegen und spielen immer wieder gefährliche Bälle in die Schnittstellen der Therwiler Abwehr. In der 64. Minute schlägt Fehr aus dem Mittelfeld den Ball von halblinks über die aufgerückte Therwiler Abwehr. Im Laufduell mit ihrer Gegenspielerin ist Beerli cleverer und behauptet den Ball. Sie sieht das die Torfrau zu weit vor dem Tor steht und überlistet diese mit einem schönen Heber. 4:2 für St.Gallen. Eigentlich hätte man denken können das die Partie nun zu Gunsten der Grün Weissen entschieden ist, aber Therwil gibt nicht auf. Die Espenfrauen stehen gut in der Defensive und bleiben Vorne weiter gefährlich. In der 74. Minute sind die St.Gallerinnen wieder gefährlich im Therwiler 16er. Die ballführende Streule wird dort von einer Therwiler Spielerin zu Boden geschubst, die Schiedsrichterin pfeift und gibt Elfmeter. Streule tritt selbst an und verwandelt den Elfmeter gekonnt links unten. 5:2.Nun ist die Partie entschieden. Therwils Trainerin versucht nochmals ihre Mannschaft anzutreiben aber die Spielerinnen müssen den heissen Temperaturen und der körperbetonten Spielweise Tribut zollen. Und ausserdem stehen die St.Gallerinnen wieder sehr gut in der Defensive, denn die 3 Punkte lassen sie sich nicht mehr nehmen. Gemeinsam agieren die Gallusstädterinnen sehr clever und lassen nichts mehr anbrennen.

So bleibt es nach 90 Minuten beim verdienten 5:2 für St.Gallen.

Das nächste Spiel der Gallusstädterinnen findet erst wieder in 2 Wochen statt. Am Samstag, den 24.09.2016 trifft man in der 2. Cuprunde auf den FC Derendingen/Solothurn (NLA). Das Spiel findet im heimischen Espenmoos um 18.00 Uhr statt.

Tore: 1. Beerli 0:1; 10. Hügin 1:1; 18. Streule 1:2; 30, Beerli 1:3; 54. Hertig 2:3; 64. Beerli 2:4; 74. Streule 2:5 (P)

Aufstellung FCSG Frauen: Gsell, Baumann, Iseli, Göppel, Riesen, Egger, Fehr (76. Keller), Salaorni (80. Gruber), Bischof, Streule, Beerli (87. Sutter),

Aufstellung FC Therwil: Roth, Garrab, Ackermann, Greuter, Hinnen, Meyer, Hügin, Mathys, Vigliano, Hertig, Frangouli

Verwarnungen: keine

St. Gallen, 10.09.2016

Bericht: Gesa Jürgens

 

U16 – Leidenschaft auf dem Platz wird noch nicht belohnt

Die St. Gallerinnen traten heute mit einer starken Mannschaftsleistung gegen den 1. Platzierten der Meisterschaft an. Von Beginn weg liessen sich die Mädchen nicht unter kriegen und spielten frech mit.

In der 14. Minute belohnten sich die Grünweissen mit einer herrlichen Kombination gleich selber. Sprenger lancierte Vujnic über aussen in die Tiefe, diese nutzte ihre Schnelligkeit aus und spielte zur Mitte wo Duarte den vom Goali abgeprallten Ball ins leere Tor schob. Was für ein Auftakt! Die St. Gallerinnen spielten stark weiter und liesen erst gegen Ende der ersten Halbzeit so etwas wie Gefahr vor dem eigenen Tor zu. Unglücklicherweise rutschte der Schuss zwischen den Beinen von Schips durch und kullerte ins Tor. Mit diesem Spielstand ging es dann in die Pause.

In der Zweiten wollte man so weiter machen. Dies gelang leider nicht wunschgemäss. Wenige Minuten war die 2. Halbzeit alt und schon wieder musste man den Ball aus seinem eingenen Gehäuse fischen. Obwohl die Mädchen hinten mehrheitliche gut standen, konnten sie teilweise mit der Schnelligkeit der Jungs nicht mithalten. So entwischte in der 42. Minute ein Fortuna Stürmer und versenkte den Ball via Pfosten im Tor. Und 7 Minuten später erzielte, wohl der Beste der gegnerischen Mannschaft, das 3:1. Eine Körpertäuschung und ein Hammer in die Maschen reichte zum Ausbau der Führung. Dabei liess er Schips im Tor keine Abwehrchance. Daraufhin stand Schips nochmals im Mittelpunkt. Diesmal reagierte sie glänzend und hielt ihre Frauen mit einer herrlichen Parade im Spiel.

Die Mädchen hielten dagegen, hatten aber nach vorne, zu diesem Zeitpunkt, wenig Chancen. Es dauerte bis in die 65. Minute, dann spielte man sich wieder mal herrlich durch und holte einen Eckball heraus. Diesen verwertete Keim herrlich zum 3:2. Die Grünweissen drückten weiter, hielten gegen die körperlich stärkeren mit und kombinierten sich gekonnt nach vorne. Man hätte ihnen den Ausgleich gegönnt. Leider waren die wenigen noch aussichtsreichen Abschlüsse zu harmlos.

Hinten konnte man fast bis zum Schluss dagegen halten. Leider viel in der 76. Minuten, wiederum durch eine Einzelleistung der Platzherren, das 4:2. Danach viel auf beiden Seiten kein Tor mehr. Der Schiedsrichter beendete die Partie und die St. Gallerinnen verloren das Stadtderby.

Tortzt der Niederlage durften die jungen St. Gallerinnen mit erhobenem Haupt nach Hause reisen. Mit Teamspirit, Kampfgeist, Mut und Leidenschaft zeigten sie den Zuschauern einen super Fussballmatch.

Weiter geht’s nächsten Samstag in Gossau. Spielbeginn ist um 16.00 Uhr.

Tore: 14. Duarte 0:1; 37. FC Fortuna SG 1:1; 41. FC Fortuna SG 2:1; 49. FC Fortuna SG 3:1; 65. Keim 3:2; 76. FC Fortuna SG 4:2.

Aufstellung FC St. Gallen Mädchen U16: Schips, Keim, Mutschler, Luck, Di Gaetano, Bejtovic, Martin, Duarte (Aldobasic), Sprenger (Avdyli), Mattle, Vujnic (Hyseni)

St. Gallen, 10.09.2016

Bericht: Karin Raymann

 

U19 – eine gelungene Heimpremiere

Eine sehr offene Partie

Von Beginn an wollte die St. Gallerinnen das Spiel kontrollieren. Mit Aggressivität, Mut und Teamgeist haben die Grün-Weissen Mädels gute Ballstafetten gehabt und viele Torchancen herausgearbeitet.

Diese sind nicht immer optimal genutzt worden. Durch die unkonzentrierten Phasen unserer Teams wurden die Gäste aus Derendingen- Solothurn stärker. Das Spiel blieb bis zum Schluss spannend.

zur Freude der St. Galler Fan’s konnte aber der 1. Heimsieg mit einem 4:3 verwirklicht werden!!

Tore: 9′ 1:0 Salaorni, 45′ 1:1, 62′ 2:1 Vujnic, 65′ 2:2, 75′ 3:2 Baumet, 87′ 4:2 Rodrigues, 88′ 4:3

 

Aufstellung FC St. Gallen 1879 U19: Cataldo, Rodrigues, Musa, Weh, Dietsche, Gübeli (73′ Keim), Grob, Walliser, Staub (68′ Vujnic), Baumet, Salaorni

St. Gallen, 04.09.2016

Bericht: Leo Simonelli

 

U16 – Mangelnde Chancenauswertung bringt St. Gallerinnen um den verdienten Sieg

Die FCSG Mädchen nahmen sich für dieses Spiel so einiges vor. Nachdem man gegen den FC Romanshorn eine knappe und unglückliche Niederlage hinnehmen musste, wollte man sich gegen den FC Kreuzlingen steigern.

Die St. Gallerinnen starteten gut in die Partie und übernahen sofort das Zepter. Es ging nicht lange und der gegnerische Keeper musste bereits zum ersten Mal den Ball aus den Maschen fischen. Was war passiert? In der 4. Minute spielte sich Sprenger über die linke Seite durch und flankte zur Mitte, wo Messmer den Ball gekonnt über die Linie schob. Der Jubel der Mädchen und der Zuschauer war gross.

Es kam aber noch besser. Die Städterinnen liessen nicht locker und spielten sich immer wieder gefährlich vors Tor. Wiederum brachte eine Flanke die Gästeabwehr in Bedrängnis. Nach 21. Minuten setzte sich Messmer über die rechte Seite durch und spielte den Ball durch den 16ner auf Baumgartner. Auch sie liess die Chance nicht aus und hämmerte den Ball ins untere Eck zur verdienten 2:0 Führung. Von den Gästen sah man bislang nichts. Die St. Gallerinnen standen hinten gut und konnten die wenigen Angriffe bereits früh stoppen.

Nur einmal gab es so etwas wie Gefahr in Richtung Schips und diese hatte es in sich. Ein Schuss aus ca. 18 Metern brachte den Anschlusstreffer. Nur noch 2:1. Die Mädchen brachte dies jedoch nicht aus der Fassung, sie kombinierten sich weiter fleissig nach vorne. Es waren 39. Minuten gespielt da jubelten bereits wieder die Gastgeberinnen. Baumgartner dribbelte sich durch und bediente mit einem herrlichen Pass Avdyli. Diese liess dem Goali keine Abwehrchance und so gingen die St. Gallerinnen verdient mit 3:1 in die Pause.

Die zweite Halbzeit startete wie die Erste. Die Platzherrinnen spielten die Jungs teilweise schwindlig. Im Gegensatz zur ersten brachten sie jedoch den Ball nicht mehr im Tor unter. Die Zuschauer bekamen mehrere hochkarätige Torchancen im Minutentakt zu sehen, doch die Chancenauswertung war zu mangelhaft. Pfosten, Torhüter, knapp drüber, knapp am Tor vorbei, es war alles dabei. Unglücklicherweise rächt sich das im Fussball meist und so war es auch am Samstag.

Der FC Kreuzlingen nutzte eine kleine Schwäche der Grünweissen in der Defensive aus und schoss in der 63. Minute das 3:2. Trotz den kleinen Rückschlags erarbeiteten sich die Mädchen weitere riesige Torchancen. Doch weiter blieben sie im Abschluss glücklos. Dann kam die 72. Minute und Kreuzlingen buchte mit seiner 4. Chance das dritte Tor. Bis zum Schlusspfiff blieb es beim 3:3.

Unglaublich! Da spielt man 80 Minuten praktisch auf ein Tor, hat ein Torverhältnis von ca. 34 zu 4 und scheitert an der mangelnden Chancenauswertung. Was bleibt ist ein Punkt und die Gewissheit, dass man auch Jungs gegen eine Wand spielen kann.

Tore: 4. Baumgartner 1:0; 21. Messmer 2:0; 34. FC Kreuzlingen 2:1; 39. Avdyli 3:1; 63. FC Kreuzlingen 3:2; 72. FC Kreuzlingen 3:3.

Aufstellung FCSG Mädchen 1879 U16: Schips; Caputo (Baumgartner), Mutschler, Luck, Binder; Bejtovic, Martin, Messmer, Sprenger (Avdyli); Mattle, Ehinger (Aldobasic)

St. Gallen, 03.09.2016

Bericht: Karin Raymann

 

NLB – Hartumkämpftes Remis

Am heutigen Samstag hatten die Espenfrauen das erste Heimspiel in der NLB. Zu Gast waren die Femina Kickers aus Worb. Ein starkes Kaliber.

Die Grün Weissen legten gut los und übten immer wieder Druck auf die Abwehr von Worb aus. So kamen sie bereits in der 9. Minute zu einer grossen Torchance. Fehr wurde auf der linken Seite gut angespielt, zog in den 16er und flankte auf die mitgelaufene Streule. Diese konnte den Pass nicht verwerten aber Beerli war beim 2. Ball parat, doch ihr Schuss wurde vom Torwart abgewehrt. In der 18. Minute setzte die gesamte St.Galler Offensive die Abwehr von Worb unter Druck und von einem zu kurz geratenen Pass der Torfrau zur Abwehrspielerin profitierte schliesslich Streule. Diese liess sich nicht 2x Bitten und nahm das Geschenk an und schoss den Ball mit links in das leere Tor. 1:0 für die Espenfrauen. Allerdings kassierte man postwendend den Ausgleich. Nach dem Anstoss spielte Worb den Ball schnell und lang über die linke Seite, St.Gallens Hintermannschaft war noch unsortiert, sodass die Worber Aussenläuferin ungehindert den Ball in den 16er Flanken konnte, wo eine Stürmerin den Ball unbedrängt im St.Galler Gehäuse versenkte. 1:1. Das war bitter, denn bis dahin waren die Grün-Weissen das bessere Team. Die Gallusstädterinnen brauchten ein paar Minuten um sich davon zu erholen und konnten sich bei Gsell bedanken, die eine 1:1 Situation hervorragend parierte.

Worb hatte durch den Ausgleich mehr Selbstvertrauen und wurde von Minute zu Minute stärker. Doch auch die Grün Weissen setzten die Worberinnnen durch sehr gute Laufarbeit und sehr gutes Zweikampfverhalten unter Druck. In der 30. Spielminute setzen die Espenfrauen wiedermal die gesamte Worber Abwehr unter Druck und der verunsicherte Goali kann den Ball nur ungenau mit dem Fuss klären. Der Ball landet direkt bei Streule, diese ist bekannt für ihren starken Schuss und setzt diesen auch ein. Der Schuss von Streule schlägt oben rechts im Winkel ein. 2:1 für die Grün-Weissen. Nun ist St. Gallen wieder oben auf, doch die ein oder andere Chance wird nicht genutzt und so kann Worb sich wieder fangen und beginnt wieder das Zepter der Partie in die Hand zu nehmen. Die St.Gallerinnen haben teilweise Probleme die schnelle und ballsichere Michel, welche die gesamte Offensive von Worb dirigiert, in den Griff zu bekommen. Immer wieder schickt diese ihre Mitspielerinnen in die Gasse.

Aber die Espenfrauen gehen mit einem knappen Vorsprung in die Halbzeit. Nach dem Pausentee wollen die Grün-Weissen schnell das 3. Tor erzielen, aber Worb hält stark dagegen und es entwickelt sich ein munteres Hin und Her.

Leider ist es Worb vorbehalten, den ersten Treffer nach der Halbzeit zu erzielen. In der 58. Minute wird der Ball von Worb nach einem Freistoss halblinks, lang in den St.Galler 16er geschlagen. Am 2. Pfosten steht Worbs quirlige Stürmerin und kann den hohen Ball unbedrängt in das St.Galler Tor köpfen. 2:2. Hier stimmte Zuordnung auf Seitens der Espenfrauen leider gar nicht. Jetzt war die Moral der Espenfrauen gefragt und sie investieren wieder viel in das Spiel und kommen durch 3 Standards dem 3. Tor sehr Nahe. Die sehr gut getretenen Freistösse von Beerli und 2x Fehr werden entweder von der Worber Torfrau glänzend entschärft oder knallen an die Latte. Doch die St. Gallerinnen beissen sich fest in der Hälfte der Gegnerinnen, dann in der 76. Minute gelangt der Ball nach einem Worber Abwehrversuch bei Riesen auf Höhe der Mittellinie. Diese läuft noch ein paar Meter mit dem Ball und sieht das die Torfrau von Worb zu weit vor dem Kasten steht und zieht aus gut 30 Metern einfach ab. Der Ball landet oben links im Tor. Der Jubel ist gross, 3:2.

Dennoch sind noch 15 Minuten zu spielen. Und Worb lässt nicht locker, stemmt sich gegen die Niederlage. St.Gallen lässt sich stark nach hinten reindrängen. Bleibt aber dennoch gefährlich bei Kontern. In der 90.Minute gelingt Worb, nach einem zu kurz geratenen Abwehrversuch der Espenfrauen, dennoch der Ausgleich. Allerdings aus stark abseitsverdächtiger Position.

Nach dem Schlusspfiff sind die Gallusstädterinnen etwas geknickt. Den Ausgleich in der letzten Minute zu bekommen tut natürlich weh. Nach ein paar Minuten Auslaufen haben sie aber realisiert, das sie heute gegen einen starken Gegner gespielt haben und eine sehr gute Partie gezeigt haben. Vor allem haben die Espenfrauen, laut Trainerstaff, die starken Trainings von vergangener Woche ins Meisterschaftsspiel gut rüber transportiert und darauf lässt sich weiter aufbauen. Hopp St.Galle.

Am nächsten Samstag den 10. September treten die Grün Weissen auswärts beim FC Therwil an. Anstoss ist dort um 18.00 Uhr.

Tore: 18. Streule 1:0; 19. Frey 1:1; 30. Streule 2:1; 58. Michel 2:2; 76. Riesen 3:2; 90. Zogg 3:3.

Aufstellung FCSG Frauen: Gsell, Iseli, Göppel, Sutter(47. Wirth), Baumann, Egger, Fehr, Streule, Bischof, Riesen, Beerli,

Aufstellung Kickers Worb: Baumann, Schüpbach, Suter, Morger, Stucki, Glarner, Guillet, Hofer, Frey, Zogg, Michel

Verwarnungen: keine

St. Gallen, 03.09.2016

 

Bericht: Gesa Jürgens