NLB – Start in die Abstiegsrunde nicht geglückt

Am heutigen Mittwoch starteten die Grün Weissen beim FCZ U21 in die Abstiegsrunde.  Kein leichter Gegner zum Start.

Von Beginn an agierte der Nachwuchs vom FCZ wie er wollte. Die Espenfrauen hatten mit dem hohen Tempo der Zürcherinnen enorme Probleme. Zudem stimmte bei den FCSG Frauen im St.Galler Mittelfeld und in der Abwehr die Abstimmung nicht und so drückten die Zürcherinnen enorm Richtung St.Galler Gehäuse. In der 19. Minute kann jedoch Beerli aus dem Nichts heraus alleine Richtung Zürcher Goal laufen. Doch sie scheitert 2x, einmal an Studer im Tor und dann an einer Abwehrspielerin. Die Grün Weissen setzen nach und so kommt Fässler an den Ball. Aus gut 20 Metern zieht sie ab und der Ball landet im oberen rechten Winkeln. 1:0 für die FCSG Frauen. Danach kommen die wütenden Zürcherinnen mit noch mehr Druck nach vorne und die St.Galler Hintermannschaft hat Müh und Not damit. In der 25. Minute gelingt Zürich durch einen Eckball der Ausgleich. Den ersten Ball bringen die Grün Weissen noch aus der Gefahrenzone, doch der 2. Ball wird hoch und weit in den 16er geschlagen, Baumann versucht mit dem Kopf zu klären, was nicht gut gelingt. Der Ball ist lang in der Luft und nur die Zürcher gehen auf den Ball, die FCSG Frauen schauen einfach nur zu und schon liegt der Ball im Netz. 1:1. Zürich ist einfach präsenter, bissiger und vorallem zeigen sie viel mehr Wille und Laufbereitschaft. Das zeigen die Zürcher wieder in der 29, Minute. Im Laufduell Göppel, Iseli und einer FCZ Spielerin haben die Grün Weissen den Ball eigentlich schon und könnten klären, doch Zürich setzt extrem nach, erobert den Ball zurück und ist sofort mit 3-4 Spielerinnen im St.Galler 16er. Der erste Schussversuch kann noch geblockt werden, der 2. landet genau unter der Latte, nicht zu halten für Gsell. 1:2 aus Sicht der Grün Weissen. Bis zum Halbzeitpfiff müssen die Gallusstädterinnen noch die ein oder andere brenzlige Situation überstehen, aber man hat Glück und geht nur mit einem 1:2 in die Kabine.

Nach der Pause gehen die Grün Weissen beherzter zu Werke, lassen sich nicht mehr den Schneid abkaufen, sind ebenfalls bissig in den Zweikämpfen, geben keinen Ball verloren und versuchen mit schnellen Bällen in die Tiefe zum Erfolg zu kommen. Zürich behält sein aufwendiges aber erfolgreiches Spiel auch in der 2. Halbzeit bei und bestimmt das Spiel.

In der 61. Minute dann wieder ein für heute typischer Gegentreffer. Zürich hat Einwurf auf der linken Seite Höhe St.Galler 16er und hebelt mit diesem Einwurf die halbe St.Galler Hintermannschaft aus. Die Zürcher Stürmerin dreht sich mit dem Ball nach innen und hat freie Bahn zum Schuss. Der Ball geht unter die Latte, Gsell sieht hier bei diesem Gegentor nicht glücklich aus. 1:3. Das passt einfach zum heutigen Auftritt der Grün Weissen. Danach geben die Gallusstädterinnen zwar nochmals alles, aber heute klappt einfach nicht viel und so kommt es, das die Zürcherinnen in der 84. Minute noch auf 4:1 erhöhen. Sie hatten den Ball am St. Galler 16er zirkulieren lassen, bis eine Spielerin frei ist und diese kann unbedrängt abziehen. Der Schuss landet oben rechts im Tor. Diesmal konnte Gsell nichts machen. Danach war die Partie gelaufen und bis zum Schlusspfiff passierte nicht mehr viel.

Da Thun und Chenois jeweils gepunktet haben, müssen die FCSG Frauen im nächsten Spiel eine deutliche Leistungssteigerung zeigen, damit sie sich aus den unteren Rängen etwas befreien können, ansonsten könnten man noch in arge Bedrängnis geraten.

Das nächste Spiel findet bereits am kommenden Samstag, den 13. Mai 2017 statt. Ausgerechnet in Thun, das wird ein 6-Punkte-Spiel. Anstoss ist dort um 19.00 Uhr.

HOPP FC St.Gallä!

Tore: 19. Fässler 0:1; 25. Van Niekerk 1:1; 29. Hofmann 2:1; 61. Van Niekerk 3:1;   85. Kuqi 4:1

Aufstellung FCSG Frauen: Gsell, Baumann,Iseli,Göppel,Riesen, Egger, Bischof, Fehr  Fässler, Streule, Beerli

Aufstellung FCZU21: Studer, Bühler, Lemperiere, Rauber, Bernet (60. Andresen), von Allmen, Piubel, Hofmann, Behluli (60. Künin), Enz (60. Kuqi), van Niekerk

Verwarnungen: 90+2. Bischof (grobes Foulspiel)

St. Gallen, 10.05.2017

Bericht: Gesa Jürgens