Frauen 2: bitterer Punktverlust

Archivbild: Urs Manser

Vor dem Spiel war die Ausgangslage klar. Die Frauen II vom FC St.Gallen-Staad waren vier Punkte hinter Leader Luzern, hatten jedoch zwei Spiele weniger. Der Gegner an diesem Sonntag war der letztplatzierte FC Sempach. 

Das Spiel begann mit Wind und Hagel. In der 6. Spielminute verpasste Corominas den Führungstreffer, im Gegenzug machte es das Heimteam besser und erzielte per Bogenlampe das 1:0. Nach einer Viertelstunde verpasste Berweger nach Flanke von Petriella das Tor nur knapp. Danach verpassten Schmidli und Corominas mit zwei Topchancen den Ausgleich. Kurz vor der Pause dann die Erlösung. Nach einem schnellen Einwurf von Egli flankte Corominas den Ball in die Mitte, die Torhüterin konnte den Ball nicht festhalten. Berweger reagierte am schnellsten und traf zum 1:1. Dies war auch gleich das Pausenresultat.

Nach der Pause machten die Gäste viel Druck, ohne jedoch wirklich gefährlich zu werden. In der 61. und 65. Minute musste Metzler im Tor der Staaderinnen zweimal eingreifen, damit das Heimteam nicht wieder in Führung gehen konnte. Kurze Zeit später traf Corominas nach einem Zuspiel von Rhiner nur den Pfosten. In der 73. Minute dann die Erlösung, Schmidli setzte sich mit Tempo in den Strafraum, legte quer auf Corominas, die nur noch einschieben musste. In der 82. Minute kam der Ausgleich aus dem Nichts. Nach einem Weitschuss aus 25 Metern landete der Ball im Tor zum 2:2. In der Nachspielzeit verpassten es die Staaderinnen, wieder in Führung zu gehen. Nach einem Freistoss in den Strafraum, konnten die Gäste mit mehreren Abschlussversuchen den Ball nicht im Netz unterbringen. Die Sempacherinnen warfen sich mit allem Möglichen in die Schussbahn. Am Schluss konnte die Torhüterin den Ball sicher halten.

Dies war die letzte Aktion in diesem Spiel. Mit einem bitteren Unentschieden mussten die Bützelfrauen wieder nach Hause fahren.

(slo)

Es spielten: Hässig, Sätteli, Dietrich, Gstöhl, Aigbe, Wehrle, Trzaskowski, Corominas, Schmidli, Petriella, Berweger

Ersatz: Metzler, Egli, Rhiner