Souveräner Auswärtssieg der Frauen 2 in Zürich

Beitragsbild: Claudio Wehrle

Die ersten Minuten begannen hektisch und mit einem Durcheinander im Mittelfeld. Doch als die Zürcher Gastgeberinnen den ersten Freistoss zugesprochen bekamen, brachten sie den Ball nicht vor das Tor. Anschliessend nahm St. Gallen-Staad zügig das Zepter in die Hand. Zwölf Minuten dauerte das Spiel bis S. Egli von Lüchinger lanciert wurde und zum 0:1 einschieben konnte. Mithilfe kämpferischer Leistung konnten weitere Chancen kreiert werden. Aber sowohl R. Thoma als auch Petriella platzierten ihre Abschlüsse neben dem Tor. Die Verteidigung von St. Gallen-Staad liess praktisch nichts anbrennen, weshalb es mehr als eine halbe Stunde dauerte, bis Torhüterin Böhi ihre erste Parade zeigen musste. Während der gesamten ersten Halbzeit konnten die Ostschweizerinnen mehr nach vorne spielen. Dies führte kurz vor der Pause zur verdienten Spielstandverbesserung. Dietrich legte vor und Bisquolm verwertete zum 0:2.

Die zweite Halbzeit begann wie das Spiel vor der Pause endete. Die Gäste kontrollierten das Spiel weitgehend. Trotzdem liessen vielversprechende Torchancen auf sich warten. Wehrle versuchte es per Weitschuss und S. Egli konnte sich mehrmals durchsetzen, aber hinter die Züricher Schlussfrau kamen die Versuche nicht. Folglich gelang es den Blue-Stars kurzzeitig den Druck zu erhöhen. Wirklich gefährlich wurden die Gastgeberinnen trotzdem nicht. St. Gallen-Staad nutzte Standards, um wieder vor das gegnerische Tor zu gelangen. In der 70. Minute konnte noch einmal gejubelt werden. Petriella brachte den Freistoss gekonnt Richtung Tor und Frick verhalf dem Ball noch die letzten Zentimeter über die Torlinie. Neuer Spielstand 0:3. Weitere Passkombinationen und Läufe unserer Offensive liessen das Netz nicht mehr zappeln. Souverän, mit Kampf und Einsatz gespielt, konnten die Ostschweizerinnen drei verdiente Punkte mit nach Hause nehmen.

Am kommenden Samstag findet das Spitzenspiel gegen den SC Balerna im Bützel statt. Anpfiff ist um 20:00 Uhr.

(DEG)

Es spielten: Böhi; Aigbe; Hammermann; Lüchinger; Alina Thoma; Dietrich; Petriella; Frick; Schmidli; Stefanie Egli; Rebekka Thoma

Ersatz: Herzog; Wehrle; Sätteli; Bisquolm