Zuletzt fehlte nur ein Quentchen (Tagblatt Online: 29. April 2016)

Morgen starten die NLA Fussballerinnen des FC St. Gallen auswärts gegen den FC Aarau in die Auf- und Abstiegsspiele. Präsidentin Brigitta Mettler  und Trainer Beat Naldi sind überzeugt, das die Spielerinnen den Ligaerhalt schaffen werden.

RAYA BADRAUN

FUSSBALL. In den vergangenen Wochen sprach Präsidentin Brigitta Mettler mit den Spielerinnen des FC St. Gallen. Sie wollte wissen, wie es ihnen geht, wie die Stimmung und Motivation im Team ist. Für die St. Gallerinnen war es keine einfache Zeit. In der regulären Meisterschaft sicherten sie sich lediglich einen Punkt und beendeten die Qualifikation auf dem letzten Rang. «Die Spielerinnen sind frustriert, dass sie nie einen Sieg holen konnten», sagt Mettler. Darunter habe auch das Selbstvertrauen gelitten. Dennoch seien die Fussballerinnen überzeugt, dass sie den Ligaerhalt in den Auf- und Abstiegsspielen schaffen können. Diese Meinung teilen auch Mettler und Trainer Beat Naldi. «Das Team hat seit Saisonbeginn grosse Fortschritte gemacht», sagt Mettler.

Weniger Gegentore erhalten

Das Problem des FC St. Gallen sieht Naldi momentan vor allem in der Offensive. In der Qualifikation erzielte sein Team in 18 Spielen nur zehn Tore. «Viele Spielerinnen fühlen sich im Sturm nicht wohl», sagt der Trainer. Aufgrund des schmalen Kaders ist die Auswahl jedoch beschränkt. Auf der anderen Seite haben die St. Gallerinnen zuletzt weniger Gegentore erhalten als in der Hinrunde. Gegen Staad verloren sie auswärts 0:1. Den Treffer erzielte Sabrina Petriella erst in der 90. Minute mit einem Penalty. «89 Minuten hat St. Gallen top gespielt», sagt Mettler. «Am Ende war es vor allem Pech.» Auch in den anderen Spielen, etwa gegen die Grasshoppers oder gegen Basel, habe am Ende nur ein Quentchen gefehlt. Dort fielen die Gegentore ebenfalls erst in den Schlussminuten. Die Leistungssteigerung hat wohl auch mit der Umstellung des Systems zu tun. Naldi hat alle Positionen neu verteilt – und ist zufrieden mit dem Resultat. Im ersten Auf-/Abstiegsspiel auswärts gegen Aarau müssen die Spielerinnen dies nun noch bestätigen. Anpfiff ist morgen um 18 Uhr auf der Sportanlage Schachen.

Trainerfrage noch offen

Weiter offen ist, ob Naldi Trainer der Frauen des FC St. Gallen bleibt. Die Gespräche finden laut Mettler erst in den kommenden Wochen statt. Sie würde nach mehreren Wechseln gerne auf Kontinuität setzen. Naldi will sich noch nicht konkret zu seinen Zukunftsplänen äussern. Er lobt jedoch das «phantastische Umfeld» in St. Gallen. «Ich arbeite sehr gerne hier.»

 

Beat Naldi Trainer FC St. Gallen Frauen (Bild: Beat Belser)

U19 – Verdienter Sieg gegen Team Aargau

U19 – Verdienter Sieg gegen Team Aargau

Im dritten und letzten Aufeinandertreffen des Team Aargau und St. Gallen wollte das Heimteam die drei Punkte unbedingt auf dem Espenmoos behalten. So startete man auch in die Partie.

Man war sehr konzentriert gegen das stärker aufgestellte Gästeteam. Die Grünweissen waren gewillt, sofort das Zepter in die Hand zu nehmen. Man liess den Ball geschickt und sauber in den eigenen Reihen zirkulieren. So gewann man das nötige Selbstvertrauen. Wenn sich die Möglichkeit bot, lancierte man die schnellen Aussenspielerinnen, und so kam St. Gallen auch zur ersten Torchance. Nadine Riesen setzte sich an der Seite sehenswert durch, spielte den Ball in die Mitte, wo Bettina Grob goldrichtig stand, aber das runde Leder leider nicht optimal traf. So spielte man munter weiter, nahm die Zweikämpfe an, und spielte sehr ruhig und abgeklärt mit dem Fokus auf viel Ballbesitz. In der 37. Minute setzte Deborah Musa an der Strafraumgrenze energisch nach und stand plötzlich fast alleine vor dem Tor, wurde jedoch doch noch entscheidend von der Verteidigerin gestört. Kurz vor der Pause wieder eine sehenswerte Kombination der Espinnen – Vera Staub lief zentral in Richtung Tor, blickte jedoch auf und sah die mitlaufende Raffaella Alfarè, welche die Chance nutzte und eiskalt zur verdienten 1:0 Führung einschob. Ein Tor, das zu einem sehr guten Zeitpunkt kam. Mit diesem Vorsprung ging es dann in die Pause.
Die Pause war sehr willkommen, insbesondere um sich wieder aufzuwärmen. Petrus war den Fussballerinnen überhaupt nicht wohlgesinnt, es schüttete nämlich wie aus Kübeln.

Es galt, genau so konzentriert aus der Garderobe zu kommen, wie zu Beginn des Spiels, und schnell den zweiten Treffer zu suchen. St. Gallen spielte sehr gut nach vorne, Nadine Riesen setzte sich einmal mehr an der Seitenlinie durch, spielte den Ball ins Zentrum, wo der erste Schuss noch pariert wurde, Bettina Grob den Abpraller jedoch unhaltbar in die Maschen drosch. 2:0! Das Team von Richi Gysi und Petra Schai powerte weiter, keine zwei Minuten erneut ein Freistoss seitlich des Strafraums. Nadine Riesen spielte kurz auf Meret Weh, deren Schuss das Tor nur knapp verfehlte. Und weiter ging es. Hinten stand man gewohnt solide und sehr abgeklärt. Chiara Keller erhielt im Zentrum einen Pass, behielt die Übersicht, behielt die Übersicht und sah rechts die stark aufspielende Nadine Riesen, welche sie lancierte. Nadine Riesen liess alle stehen und erzielte mit einem sehenswerten Weitschuss den dritten Treffer für das Heimteam.

Dies war der endgültige Genickbruch für die Gäste. Kurz danach geriet jedoch ein Abspiel von Tatjana Cataldo zu kurz, und so kam das Team Aargau unverhofft zu einer Torchance, welche jedoch ungenutzt blieb. St. Gallen liess etwas nach, Aarau machte wieder etwas mehr, und so war die Partie noch nicht entschieden. Die eingewechselte Maurine Gübeli kam in der 72. Minute völlig frei zum Abschluss, war jedoch derart überrascht darüber, so dass ihr Abschluss in den Händen der Gästetorhüterin landete. Schade, das wäre die definitive Entscheidung gewesen.

Durch ein unnötiges Foul kamen die Gäste erneut zu einem Freistoss, der immer länger wurde, und sich hinter Tatjana Cataldo im Tor senkte. St. Gallen merkte, dass sie nochmals einen Gang zulegen müssen, was sie auch taten. Kurz vor Schluss setzte Amy Walliser im Strafraum energisch nach, legte auf Chiara Keller zurück, ihr Schuss landete jedoch leider nicht im Netz.

Das Heimteam spielte ein sehr gutes Spiel, mit sehr viel Ballbesitz, schön herausgespielten Torchancen und viel Kampfgeist. Den Sieg haben sie sich mehr als verdient!
Nächsten Samstag geht er weiter, dabei treffen die Espinnen auswärts auf das Team Derendingen-Solothurn.
Anpfiff ist um 17 Uhr.

FC St. Gallen – Team Aargau 3:1 (1:0)
43. Min. 1:0 Raffaella Alfarè
47. Min. 2:0 Bettina Grob
56. Min. 3:0 Nadine Riesen
76. Min. 3:1 Team Aargau

Verwarnungen:
53. Min. Meret Weh (Foul)
88. Min. Amy Walliser (Foul)

FC St. Gallen:
Tatjana Cataldo, Meret Weh (66. Min. Ivana Ferramosca), Sophia Hürlimann, Larina Baumann, Janina Dietsche, Nadine Riesen, Deborah Musa (55. Min. Amy Walliser), Chiara Keller, Raffaella Alfarè (64. Min. Maurine Gübeli), Bettina Grob, Vera Staub (75. Min. Michelle Wohlwend)

U19 – Punktgewinn in Aarau

Nachdem man vor einer Woche erst gegen Aarau spielte, trat man am Sonntag erneut gegen den gleichen Gegner an. Allerdings auswärts, auf einem sehr tiefen, schwierig zu bespielenden Rasen. Zudem waren die Espinnen stark ersatzgeschwächt – man trat leider ohne eine einzige nominelle Innenverteidigerin an. Das Spiel begann, wie es auch der Rasen war – äusserst holprig. Viele Pässe wurden zu schwierigem Unterfangen, da der Ball ständig wegsprang und schwierig zu kontrollieren war. Erneut spielte das Team Aargau sehr aggressiv, wenn nicht unfair, und leider war auch ein Schiedsrichter diesem Spiel zugeteilt, der dies wenig bis gar nicht ahndetete. St. Gallen brauchte ungefähr 20 Minuten, bis sie in ihr gewohntes Spiel fanden. Allerdings spielte sich sehr viel im Mittelfeld ab. Einige Male, insbesondere als man die schnellen Aussenspielerinnen lancierte, kam man auch vors Tor. Klare Chancen blieben jedoch Mangelware, und so ging man mit einem torlosen Unentschieden in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel wollte man nochmals eine Spur zulegen. Dies setzte man auch um. Unverhofft kam man zu guten Möglichkeiten, war jedoch im Abschluss zu wenig überzeugt.
Immer mehr wurde über den Kampf gemacht. Einige Spielerinnen zogen sich auch leichtere Blessuren zu, mussten jedoch das Spiel zu Ende spielen, da das Auswechselkontingent mit zwei Wechseln bereits ausgeschöpft war. Das Spiel war nicht schön – St. Gallen war jedoch spielerisch klar besser. Leider wurden sie jedoch in ihren Angriffsbemühungen immer wieder unfair zurückgebremst, was mit der Zeit sehr frustrierend wurde. Schlussendlich endete der Kampf im aargauischen Schachen torlos, was okay war, und das Wichtigste an dieser Partie war, dass sich keine Spielerin ernsthaft verletzte.

Nächsten Samstag treffen diese beiden Teams erneut aufeinander. Anpfiff im heimischen Espenmoos ist um 18 Uhr.

FC St. Gallen Frauen U19:
Tatjana Cataldo, Sina Wirth (62. Min. Nazmiye Özcan), Deborah Musa, Meret Weh, Janina Dietsche, Vanessa Alfarè (50. Min. Vera Staub), Chiara Keller, Bettina Grob, Raffaella Alfarè, Amy Walliser, Maurine Gübeli

 

U19 – Hochverdienter Sieg gegen das Team Aargau

Im ersten von drei aufeinanderfolgenden Partien gegen das Team Aargau empfingen die Espinnen die Gäste am Samstagabend im Gründenmoos. Das Ziel war klar, man wollte an die spielerisch gute Leistung vom letzten Sonntag anknüpfen und sich nochmals steigern, vor allem im Abschluss. Das Heimteam startete konzentriert und hoch motiviert, man riss das Zepter sofort an sich. Man liess den Ball geduldig in den eigenen Reihen zirkulieren, ging agressiv in die Zweikämpfe und spielte oft über die schnellen Flügelspielerinnen. Durch das geschickte Pressing zwang man die Gäste immer wieder zu Fehlern, und man eroberte sich den Ball oftmals tief in der gegnerischen Platzhälfte.
Vor allem über aussen kam man zu Chancen, jedoch fehlte beim letzten Pass noch zu oft die Genauigkeit. Somit blieb es nach einer sehr guten Leistung beim 0:0 Pausenstand.

Nach dem Seitenwechsel wollte man den Drive der ersten Halbzeit mitnehmen, den Führungstreffer konsequent suchen und weiterhin geduldig spielen. Nach einem Ballverlust in der Vorwärtsbewegung wurde von den Gästen ein weiter Ball über die Verteidigung gespielt, die angespielte Stürmerin versenkte den Ball, allerdings aus einer Offsideposition heraus, zur 0:1 Führung für die Gäste.

Hinsichtlich des Spielverlaufs war dieser Treffer alles andere als verdient. St. Gallen schien dieser Treffer nicht zu beeindrucken. Das Heimteam dominierte weiterhin, man spürte jedoch nun noch viel mehr den Willen, das Spiel drehen zu wollen.
Nachdem diverse Spielerinnen zu Chancen kamen, war es in der 74. Minute ein Standard, der zum Ausgleich führte. Bettina Grob lief an, Lina Caviezel stand goldrichtig und erzielte denn längst fälligen Ausgleichstreffer für das Heimteam.
Die vorher eingewechselte Michelle Wohlwend erzielte eine Minute später mit einem sehenswerten Weitschuss den 2:1 Führungstreffer und doppelte somit nach. Nun galt es, diesen knappen Vorsprung geschickt zu verwalten. Ohne Risiko wollte man das Spiel so nach Hause schaukeln. Hinten stand man sehr stark, und liess nichts anbrennen. Vorne machte man weiterhin Druck, und als eine St. Gallerin zwei Minuten vor Schluss nur noch regelwidrig gestoppt werden konnte, zeigte der Schiedsrichter auf den Punkt. Bettina Grob legte sich das Leder zurecht und drosch den Ball zur 3:1 Führung in die Maschen. St. Gallen powerte weiter, und in der fünften (!) Minute der Nachspielzeit, zeigte der Unparteiische, nach einem Handspiel erneut auf den Punkt. Vera Staub lief an, und setzte mit ihrem präzis getretenen Elfmeter dem Spiel noch das I-Tüpfchen auf.  Das 4:1 war in dieser Höhe aufgrund der Spielanteile sowie der Chancen mehr als verdient.

Mit diesem guten Gefühl geht es nun nächsten Sonntag nach Aarau, in der Hoffnung, an diese ausgezeichnete Leistung anknüpfen zu können!
Anpfiff auf der Sportanlage Schachen ist um 12 Uhr – wie immer freuen sich die Espinnen auf zahlreiche und lautstarke Unterstützung.

FC St. Gallen – Team Aargau 4:1 (0:0)
48. Min. 0:1 Team Aargau
74. Min. 1:1 Lina Caviezel
75. Min. 2:1 Michelle Wohlwend
88. Min. 3:1 Bettina Grob (Foulpenalty)
95. Min. 4:1 Vera Staub (Handspenalty)

FC St. Gallen Frauen U19:
Tatjana Cataldo, Debora Musa, Sophia Hürlimann, Lina Caviezel, Janina Dietsche, Vera Staub, Anita Hasler (53. Min. Maurine Gübeli), Bettina Grob, Rafaella Alfarè (73. Min. Michelle Wohlwend), Chiara Keller, Vanessa Alfarè (53. Min. Amy Walliser)

U19 – Unentschieden gegen Derendingen-Solothurn

Nach einem gelungenen Trainingslager ging an diesem Wochenende die nächste Meisterschaftsrunde über die Bühne. Gegen das Team Derendingen-Solothurn galt es an diesem sonnigen Sonntag, erstmals wieder auf dem Naturrasen, ernst. Ziel war es, das Spieldiktat in die Hand zu nehmen, geduldig den Ball zirkulieren zu lassen und entschlossen in den Abschluss zu gehen. Es war eine Begegnung auf Augenhöhe. Man schenkte sich gegenseitig nichts, ging energisch in die Zweikämpfe, was gegen diesen Gegner erfahrungsgemäss besonders wichtig war. Die beiden Mannschaften wechselten sich mit den Chancen ab. Einmal war das Heimteam am Drücker, dann wieder der Gegner. Insgesamt konnten die Grünweissen eher ein Chancenplus verzeichnen, ohne jedoch wirklich zwingende Torchancen zu haben. Die beste Chance hatte kurz vor der Pause Chiara Keller, welche nach einem Flatterball von Vanessa Alfarè den Abpraller jedoch nicht optimal erwischte. So ging es mit einem 0:0 in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel wollte man einen Gang zulegen, vor allem auch die diversen unnötigen Fehler vermindern, was auch gelang. Sina Wirth wurde sehenswert von Bettina Grob lanciert, ihr Schuss verfehlte jedoch das Gehäuse knapp. St. Gallen kam immer besser in Fahrt, war vermehrt in Ballbesitz und liess hinten nur selten etwas anbrennen. Zeitweise waren schöne Ballstafetten und Angriffe über aussen zu sehen, leider fehlte beim letzten Pass oftmals die Präzision, so dass es zwar zu viel Ballbesitz in der gegnerischen Platzhälfte, jedoch zu wenig klaren Möglichkeiten kam. Gegen Ende des Spiels häuften sich jedoch die Chancen für die Grünweissen, man scheiterte jedoch immer wieder an der Präzision im Anschluss. Kurz vor dem Abpfiff konnte Deborah Musa im Strafraum nur noch regelwidrig gestoppt werden, der Pfiff des Unparteiischen blieb jedoch aus. So blieb es bei der, über das ganze Spiel gesehen, gerechten Punkteteilung.

Bereits nächsten Samstag geht es für die U19 weiter – im Nachtragsspiel empfangen die Espinnen um 19 Uhr im Gründenmoos den FC Aarau.

FC St. Gallen – Team Derendingen-Solothurn 0:0

FC St. Gallen: Tatjana Cataldo, Meret Weh, Sophia Hürlimann, Lina Caviezel, Ivana Ferramosca, Maurine Gübeli (46. Min. Amy Walliser), Deborah Musa, Bettina Grob, Vanessa Alfarè (79. Min. Janina Dietsche), Chiara Keller, Sina Wirth (72. Min. Michelle Wohlwend)

Trainingslager U19 – Dienstag, 29. März 2016

Für den letzten Tag konnten wir uns den Schlaf bis fast um 7:30 Uhr gönnen. Beim Morgenessen liessen sich alle nochmals richtig vom leckeren Buffet verführen. Von Rührei, über Honig bis zum Schokogipfel war alles auf den Tellern zu sehen. Mit übervollen Bäuchen und ausgeprägtem Muskelkater mussten wir noch das allerletzte Mal die Treppen hochgehen. In den Zimmern packten wir die übrig gebliebenen Sachen und machten uns dann auf den Weg zum Car. Die Taschen wurden in kürzester Zeit eingeräumt und die Plätze im Car eingenommen. 40 Minuten vor geplanter Abfahrtszeit konnte Claudia, unsere Chauffeuse, den Car in Rollen ringen. Nicht lange dauerte es bis alle mehr oder weniger dem Schlaf verfallen waren. Nach ca. 3 Stunden konnten wir eine Mittagspause einlegen. Diese wurde unterschiedlich genutzt, mit essen, Assessoires kaufen oder WLAN ausnutzen. Einige gönnten sich sogar ein Eis J. Als eine knappe Stunde vorbei war, trafen wir uns wieder im Car und nahmen die letzten zwei Stunden Fahrt unter die Räder. Trotz einer genialen Zeit am Gardasee freuten wir uns auch wieder auf unser vertrautes Espenmoos.

Bericht von Sara, Vera und Vanessa – gönnäd eu  🙂

Trainingslager U19 – 28. März 2016

Der letzte Trainingstag stand an. Wie immer mussten wir um 7:30 Uhr frühstücken gehen. Es war wie immer sehr lecker. Um 8:20 Uhr mussten wir in der Lobby bereitstehen fürs Training. Im Training hatten wir zuerst Laufschule, dann spielten wir Barça und übten Freistösse und weite Bälle. Zum Abschluss spielten wir mit der U16 ein kurzes, intensives Mätchlein. Danach spazierten wir wieder zum Hotel und dort gab es ein Fotoshooting. Dann gab es ein leckeres Mittagessen. Nach einer kurzen Pause auf den Zimmern ging es um 13:20 Uhr wieder zurück auf den Trainingsplatz. In unserem letzten Training spielten wir zuerst Ballhalten in der Gruppe, dann kurze Spints, gefolgt von einem Zonenspiel. Zum Schluss übten wir Eckbälle und als Abschluss spielten wir ein lustiges Spiel, bei dem wir uns 15 Mal um die Pylone drehen mussten, dann auf den Ball zurennen und das Tor treffen. Es war sehr lustig und es gab zum Glück keinen Unfall. Mit dem ganzen Material verliessen wir den Platz und marschierten zum Hotel zurück. Dort brachten wir das ganze Material in den Car und machten uns bereit für einen Ausflug an den Gardasee. Unsere Trainer überraschten uns mit einem Pizzaessen gesponsert von Grossreisen und den Trainern. Im Hotel liessen wir unseren letzten Abend ausklingen und packten unsere Sachen. Bericht von Amy, Maurine und Ivana

Trainingslager U19 – Sonntag, 27. März 2016

Da Zeitumstellung herrschte, wurde uns 1 Stunde Schlaf geklaut. Um uns den Schlaf aus den müden Gliedern zu treiben, machten wir einen kleinen Spaziergang. Unsere erwarteten Osterhasen waren leider nicht vorhanden. Dafür gab es ein ausgezeichnetes Frühstücksbuffet. Das gestrige Geschenk von uns wurde heute von Petra wunderschön präsentiert. Angekommen am Platz zogen wir unsere Schuhe an und begannen mit dem Training. Als erstes machten wir Kraftübungen, anschliessend stand ein Schnellkraftparcours auf dem Programm. Danach trainierten wir unseren Schuss und unser Defensivverhalten beim 1 gegen 1. Nach einer entspannenden Dusche gingen wir gemütlich essen. Anschliessend ging es auch schon mit der zweiten Trainingseinheit weiter. Da wir anstrengende Tage hinter uns haben, fand ein Regenerationstraining statt. Es gab eine kleine Fussballtennisolympiade. Die Erstplatzierten gewannen einen Osterhasen J, der Rest einen schokoladigen Trostpreis. Wir gönnten uns nach dem Training eine Auszeit im Wellnessbereich. Nach dem Abendessen hatten wir noch Einzelgespräche mit Videoanalyse mit den Trainern.
Bericht von Tatjana, Chiara, Sophia, Meret

Trainingslager U19 – 26. März 2016

Der Morgen begann für alle sehr früh. Um 6:45 Uhr klingelte der Wecker und um 7:10 Uhr unsere Besammlungszeit. Um ins ein wenig aufzuwecken machten wir einen Spaziergang, der etwa 20 Minuten dauerte. Um 7:30 Uhr war das Morgenbuffet für uns eröffnet. Nach dem Morgenessen ging es direkt los mit dem ersten Training vom heutigen Tag. Am Platz angekommen, nebenbei bemerkt mit dem gesamten Material, schnürten wir unsere Fussballschuhe und legten direkt los mit dem Aufwärmen. Auf die Ballführübung im Hütchenwald folgte ein Spiel das uns ums Ballhalten handelte, nämlich «Barça». Danach hatten wir direkt den Yoyotest. Als wir den Test bestritten hatten, trainierten wir unsere Einwürfe. Somit war unser Morgentraining vorbei und wir gingen zurück ins Hotel und assen kurze Zeit später unsere Mahlzeit. Satt vom Mittagessen ging es wieder zurück auf den Platz. Nach dem Aufwärmen mussten wir eine technische Übung, verbunden mit Tempo absolvieren. Nachher folgte eine Umsetzung vom Morgentraining, Einwurf mit Abschluss verbunden. Darauf mussten wir auslaufen und anschliessend dehnen. Somit gingen wir zurück ins Hotel und unsere Trainer gaben uns zweieinhalb Stunden Erholungsfreiraum (Sauna, Schwimmbad, Massage, etc.). Um 19 Uhr gab es das Abendessen auf das wir uns alle freuten. Kurz darauf folgte eine Theoriestunde zum Thema Lernen, die für uns alle sehr lehrreich war. Vom Team kam dann zum Schluss noch eine kleine Überraschung für unsere Trainer die wir ihnen überreichten und sie sich sehr gefreut haben.

Bericht von Betty, Debi, Sina, Michelle

Trainingslager U19 – Riva del Garda, Freitag, 25. März 2016

Heute Morgen um 7:15 Uhr trafen wir uns vor dem Espenmoosstadion. Danach ging die Reise mit dem Car von Gross-Reisen nach Italien los. Vom Trainerstaff wurden Getränke organisiert. Während der Fahrt schliefen einige, weitere schauten aus dem Fenster oder unterhielten sich mit Musik oder dem DVD vom Cabaret Divertimento. Nach einer langen, kurvigen Fahrt gab es einen Zwischenhalt auf dem Reschenpass, wo es auch noch Brownies gab. Noch mehr als die Hälfte kam uns vor wie eine halbe Ewigkeit. Als wir in Riva del Garda ankamen, waren wir alle erschöpft und konnten das Mittagessen kaum erwarten. Die Vorspeise konnten wir selber nehmen, die Hauptspeise servierte und das Servicepersonal. Nach dem feinen Essen haben wir unsere Zimmer bezogen, leider hatten wir nur 20 Minuten Zeit, um uns für das Training vorzubereiten. Mit dem Car ging es zum Trainingsplatz. Das Training startete mit einer leichten Verspätung mit verschiedenen Kräftigungsübungen. Anschliessend machten wir diverse Übungen zur Förderung der Sprungkraft, bevor wir das Training mit dem Brasiliaspiel und dem Auslaufen beendeten. Nach dem Training liefen wir ins Hotel zurück. Dann hatten wir Freizeit. Um 19 Uhr trafen wir uns zum gemeinsamen Abendessen. Insgesamt hatten wir einen positiven Tag.

Von Arbi, Mateja, Janina, Anita