Trainingslager U19 – Dienstag, 29. März 2016

Für den letzten Tag konnten wir uns den Schlaf bis fast um 7:30 Uhr gönnen. Beim Morgenessen liessen sich alle nochmals richtig vom leckeren Buffet verführen. Von Rührei, über Honig bis zum Schokogipfel war alles auf den Tellern zu sehen. Mit übervollen Bäuchen und ausgeprägtem Muskelkater mussten wir noch das allerletzte Mal die Treppen hochgehen. In den Zimmern packten wir die übrig gebliebenen Sachen und machten uns dann auf den Weg zum Car. Die Taschen wurden in kürzester Zeit eingeräumt und die Plätze im Car eingenommen. 40 Minuten vor geplanter Abfahrtszeit konnte Claudia, unsere Chauffeuse, den Car in Rollen ringen. Nicht lange dauerte es bis alle mehr oder weniger dem Schlaf verfallen waren. Nach ca. 3 Stunden konnten wir eine Mittagspause einlegen. Diese wurde unterschiedlich genutzt, mit essen, Assessoires kaufen oder WLAN ausnutzen. Einige gönnten sich sogar ein Eis J. Als eine knappe Stunde vorbei war, trafen wir uns wieder im Car und nahmen die letzten zwei Stunden Fahrt unter die Räder. Trotz einer genialen Zeit am Gardasee freuten wir uns auch wieder auf unser vertrautes Espenmoos.

Bericht von Sara, Vera und Vanessa – gönnäd eu  🙂

Trainingslager U19 – 28. März 2016

Der letzte Trainingstag stand an. Wie immer mussten wir um 7:30 Uhr frühstücken gehen. Es war wie immer sehr lecker. Um 8:20 Uhr mussten wir in der Lobby bereitstehen fürs Training. Im Training hatten wir zuerst Laufschule, dann spielten wir Barça und übten Freistösse und weite Bälle. Zum Abschluss spielten wir mit der U16 ein kurzes, intensives Mätchlein. Danach spazierten wir wieder zum Hotel und dort gab es ein Fotoshooting. Dann gab es ein leckeres Mittagessen. Nach einer kurzen Pause auf den Zimmern ging es um 13:20 Uhr wieder zurück auf den Trainingsplatz. In unserem letzten Training spielten wir zuerst Ballhalten in der Gruppe, dann kurze Spints, gefolgt von einem Zonenspiel. Zum Schluss übten wir Eckbälle und als Abschluss spielten wir ein lustiges Spiel, bei dem wir uns 15 Mal um die Pylone drehen mussten, dann auf den Ball zurennen und das Tor treffen. Es war sehr lustig und es gab zum Glück keinen Unfall. Mit dem ganzen Material verliessen wir den Platz und marschierten zum Hotel zurück. Dort brachten wir das ganze Material in den Car und machten uns bereit für einen Ausflug an den Gardasee. Unsere Trainer überraschten uns mit einem Pizzaessen gesponsert von Grossreisen und den Trainern. Im Hotel liessen wir unseren letzten Abend ausklingen und packten unsere Sachen. Bericht von Amy, Maurine und Ivana

Trainingslager U19 – Sonntag, 27. März 2016

Da Zeitumstellung herrschte, wurde uns 1 Stunde Schlaf geklaut. Um uns den Schlaf aus den müden Gliedern zu treiben, machten wir einen kleinen Spaziergang. Unsere erwarteten Osterhasen waren leider nicht vorhanden. Dafür gab es ein ausgezeichnetes Frühstücksbuffet. Das gestrige Geschenk von uns wurde heute von Petra wunderschön präsentiert. Angekommen am Platz zogen wir unsere Schuhe an und begannen mit dem Training. Als erstes machten wir Kraftübungen, anschliessend stand ein Schnellkraftparcours auf dem Programm. Danach trainierten wir unseren Schuss und unser Defensivverhalten beim 1 gegen 1. Nach einer entspannenden Dusche gingen wir gemütlich essen. Anschliessend ging es auch schon mit der zweiten Trainingseinheit weiter. Da wir anstrengende Tage hinter uns haben, fand ein Regenerationstraining statt. Es gab eine kleine Fussballtennisolympiade. Die Erstplatzierten gewannen einen Osterhasen J, der Rest einen schokoladigen Trostpreis. Wir gönnten uns nach dem Training eine Auszeit im Wellnessbereich. Nach dem Abendessen hatten wir noch Einzelgespräche mit Videoanalyse mit den Trainern.
Bericht von Tatjana, Chiara, Sophia, Meret

Trainingslager U19 – 26. März 2016

Der Morgen begann für alle sehr früh. Um 6:45 Uhr klingelte der Wecker und um 7:10 Uhr unsere Besammlungszeit. Um ins ein wenig aufzuwecken machten wir einen Spaziergang, der etwa 20 Minuten dauerte. Um 7:30 Uhr war das Morgenbuffet für uns eröffnet. Nach dem Morgenessen ging es direkt los mit dem ersten Training vom heutigen Tag. Am Platz angekommen, nebenbei bemerkt mit dem gesamten Material, schnürten wir unsere Fussballschuhe und legten direkt los mit dem Aufwärmen. Auf die Ballführübung im Hütchenwald folgte ein Spiel das uns ums Ballhalten handelte, nämlich «Barça». Danach hatten wir direkt den Yoyotest. Als wir den Test bestritten hatten, trainierten wir unsere Einwürfe. Somit war unser Morgentraining vorbei und wir gingen zurück ins Hotel und assen kurze Zeit später unsere Mahlzeit. Satt vom Mittagessen ging es wieder zurück auf den Platz. Nach dem Aufwärmen mussten wir eine technische Übung, verbunden mit Tempo absolvieren. Nachher folgte eine Umsetzung vom Morgentraining, Einwurf mit Abschluss verbunden. Darauf mussten wir auslaufen und anschliessend dehnen. Somit gingen wir zurück ins Hotel und unsere Trainer gaben uns zweieinhalb Stunden Erholungsfreiraum (Sauna, Schwimmbad, Massage, etc.). Um 19 Uhr gab es das Abendessen auf das wir uns alle freuten. Kurz darauf folgte eine Theoriestunde zum Thema Lernen, die für uns alle sehr lehrreich war. Vom Team kam dann zum Schluss noch eine kleine Überraschung für unsere Trainer die wir ihnen überreichten und sie sich sehr gefreut haben.

Bericht von Betty, Debi, Sina, Michelle

Trainingslager U19 – Riva del Garda, Freitag, 25. März 2016

Heute Morgen um 7:15 Uhr trafen wir uns vor dem Espenmoosstadion. Danach ging die Reise mit dem Car von Gross-Reisen nach Italien los. Vom Trainerstaff wurden Getränke organisiert. Während der Fahrt schliefen einige, weitere schauten aus dem Fenster oder unterhielten sich mit Musik oder dem DVD vom Cabaret Divertimento. Nach einer langen, kurvigen Fahrt gab es einen Zwischenhalt auf dem Reschenpass, wo es auch noch Brownies gab. Noch mehr als die Hälfte kam uns vor wie eine halbe Ewigkeit. Als wir in Riva del Garda ankamen, waren wir alle erschöpft und konnten das Mittagessen kaum erwarten. Die Vorspeise konnten wir selber nehmen, die Hauptspeise servierte und das Servicepersonal. Nach dem feinen Essen haben wir unsere Zimmer bezogen, leider hatten wir nur 20 Minuten Zeit, um uns für das Training vorzubereiten. Mit dem Car ging es zum Trainingsplatz. Das Training startete mit einer leichten Verspätung mit verschiedenen Kräftigungsübungen. Anschliessend machten wir diverse Übungen zur Förderung der Sprungkraft, bevor wir das Training mit dem Brasiliaspiel und dem Auslaufen beendeten. Nach dem Training liefen wir ins Hotel zurück. Dann hatten wir Freizeit. Um 19 Uhr trafen wir uns zum gemeinsamen Abendessen. Insgesamt hatten wir einen positiven Tag.

Von Arbi, Mateja, Janina, Anita

Vorübergehend verbannt (Tagblatt Online: 22. März 2016)

St. Gallens Frauen, Tabellenletzte in der NLA, verlieren gegen den Leader FC Zürich 0:4.

Torhüterin Patricia Gsell, bei St. Gallen eigentlich die Nummer eins, kommt nicht zum Einsatz.

BENI BRUGGMANN

FUSSBALL. «Ich würde gerne spielen.» Vier Worte, ein Herzenswunsch. Patricia Gsell spricht sie vor dem Spiel gegen den FC Zürich aus. Die 26jährige Torhüterin des FC St. Gallen hat als Juniorin bei Schöftland begonnen und dann bei Luwin, heute Luzern, einen Meistertitel und einen Cupsieg erlebt. In den folgenden vier Jahren bei den Grasshoppers feierte sie nochmals einen Cupsieg. Nun hütet sie schon seit fünf Jahren das Tor von St. Gallen. Eigentlich ist sie die Nummer eins.

Die Geschichte beginnt im Dezember 2015. Verantwortliche, Trainer und Torhüterinnen beraten. Nicole Studer, ein Goalietalent, sitzt beim FC Zürich auf der Bank. Sie sucht Spielpraxis beim FC St. Gallen. Die Ostschweizerinnen hätten mit ihren mageren acht Plustoren eher eine treffsichere Stürmerin gebraucht. Aber alle kommen zur Einsicht: «Studer kann uns für diese Saisonhälfte helfen.»

Die Chemie stimmt

So bereiten sich denn Studer, das Talent, und Gsell, die Nummer eins, an diesem Samstagnachmittag im Gründenmoos gemeinsam auf das Spiel gegen Zürich vor. Gsell schiebt den Ball flach aufs Tor, schiesst hoch und flankt von der Seite. Studer hechtet, fängt und faustet. Das Einlaufen verläuft perfekt. «Die Chemie zwischen uns beiden stimmt», sagt Gsell. Nach dem Einlaufen trennen sich die Wege: Studer geht ins geliebte Tor, Gsell auf die verhasste Bank. «Ich würde gerne spielen.» Die verbannte Nummer eins spricht die vier Worte in diesem Moment nicht aus. Aber es gibt auch eine Körpersprache.

Im Spiel beweist Studer ihr Talent. Die Niederlage kann sie aber auch nicht verhindern, Zürich ist die bessere Mannschaft und gewinnt 4:0. «Wir haben defensiv gut gespielt, am Schluss aber hat die Konzentration nachgelassen», sagt sie. Die letzten beiden Tore fallen nach der 80. Minute. St. Gallen ist für die in Embrach wohnende Zürcherin nicht nur geographisch die beste Lösung: «Ich fühle mich hier wohl.» Trainer Beat Naldi charakterisiert sie so: «Ruhig. Strahlt Sicherheit aus. Stark mit dem Fuss. Kommt auch aus dem Tor heraus.» Von Ersatztorhüterin Gsell, die während des Spiels neben ihm auf der Bank sitzt, sagt er: «Sie ist einsatzfreudig, gibt alles, kann motivieren.»

Naldi und Gsell gehörten schon bei Luwin zum gleichen Team. Die Spielerin hat sich vor einem Jahr stark dafür eingesetzt, dass ihr früherer Trainer nach St. Gallen wechselt. Obwohl sie heute mit der Verbannung auf die Bank enttäuscht sein müsste, sagt sie: «Naldi liebt und lebt den Fussball leidenschaftlich. Wir alle wünschen ihm ein Erfolgserlebnis.»

Gsell bleibt St. Gallen treu

Gsell ist in Hirschthal, einer kleinen Gemeinde im unteren Suhrental, ein paar Kilometer von Aarau entfernt, aufgewachsen. An der United School of Sports in Zürich wurde sie während ihrer Zeit bei den Grasshoppers als Kauffrau ausgebildet. Heute arbeitet sie in der Personalabteilung der ETH Zürich und pendelt zwischen Zürich und St. Gallen. Hier wohnt sie. «St. Gallen ist nicht nur super zum Wohnen, sondern auch eine fussballverrückte Region», so Gsell. Hier will sie bleiben. Studer wird St. Gallen auf absehbare Zeit wieder verlassen. «Ich bleibe in jedem Fall», sagt Gsell. Sie wird wieder die Nummer eins im Tor. Dann muss sie nicht mehr sagen: «Ich würde gerne spielen.»

 

Patricia Gsell (rechts), die abgelöste Nummer eins, wärmt sich vor dem Spiel mit Nicole Studer auf.(Bild: Ralph Ribi)

St. Gallerinnen gut gestartet (Tagblatt Online: 16. Februar 2016)

Die NLA-Spielerinnen des FC St. Gallen gewinnen zum Auftakt der Rückrunde gegen Yverdon ihren ersten Punkt der Saison. Die beiden Teams trennen sich im Gründenmoos 0:0.

TOBIAS KRÜSI

FUSSBALL. Lange und intensiv haben sich die Frauen des FC St. Gallen auf dieses Spiel vorbereitet. Nach einer verpatzten Hinrunde ohne Punktgewinn wollten die Ostschweizerinnen gegen den direkten Konkurrenten Yverdon endlich ein Erfolgserlebnis erzwingen. Dies ist den Ostschweizerinnen gelungen – dank einer beherzten und leidenschaftlichen Leistung blieben sie zum ersten Mal in dieser Saison ohne Gegentor. Spielerisch war der Auftritt jedoch durchzogen.

St. Gallen startete druckvoll in die erste Halbzeit, die auffälligen Flügelspielerinnen wurden einige Male gut lanciert. Die Verunsicherung im Team war aber nicht zu übersehen. Viele Pässe kamen auf dem schnellen und nassen Kunstrasen nicht an. Auch die Ballkontrolle machte den Frauen zu schaffen. Einigen fehlt es an der Technik, andere waren nervös oder reagierten überhastet. Die Ruhe im Spiel wurde vermisst.

Gelungenes Début

Die Torhüterin Nicole Studer, welche im Winter vom FC Zürich dazugestossen ist, wies diese Ruhe auf. Sie bot sich ihren Mitspielerinnen an, spielte genaue Pässe, baute das Spiel auf und machte es schnell. Die Zürcherin scheute sich auch nicht davor, einen Abstoss anzutäuschen und eine Stürmerin stehenzulassen. Sie war sicher in der Luft und liess nur selten einen Ball abklatschen. Einer der wenigen Torschüsse Yverdons, welcher in der 40. Minute gefährlich wurde, hielt sie problemlos fest. Oft versuchten die Ostschweizerinnen, das Spiel schnell zu machen, spielten direkte einfache Pässe, wie dies Trainer Beat Naldi wünscht. Naldi korrigierte an der Seitenlinie, gab Anweisungen, schimpfte, stellte seine Spielerinnen aber auch auf und sprach nach einem gewonnenen Zweikampf positiv zu ihnen. Nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit mit wenigen Chancen auf beiden Seiten waren die Zuschauer zur Halbzeit zufrieden.

Steigerung nach der Pause

Auch die zweite Hälfte war geprägt von harten Zweikämpfen. Oft musste das Spiel unterbrochen werden, damit die Betreuer die angeschlagene Spielerin behandeln konnten. Die Frauen scheuten den Körperkontakt nicht und an Einsatz mangelte es den St. Gallerinnen nicht. Nach einer Stunde kamen sie besser ins Spiel. Die Bälle erreichten ihre Abnehmerinnen und St. Gallen erarbeitete sich so einige Torchancen. Gleich mehrere Male kombinierten die NLA-Frauen gut und verfehlten nur knapp das Tor. Die vielen Zuschauer, welche trotz des schlechten Wetters gekommen waren, unterstützten das Team. Zwischenzeitlich verspürte man sogar eine Euphorie. Denn das Tor, welches zum Sieg verhelfen hätte können, lag in der Luft. Kurz vor Schluss setzte die spielstarke Jasmin Schweer ihren Schuss vom Strafraum knapp links am Pfosten vorbei. Es war die letzte Aktion des Spiels. Auf dieser Leistung lässt sich aufbauen. Wenn das Team weiterhin an sich arbeitet, wird der enorme Einsatz und Wille wohl bald mit einem Sieg belohnt.

Schwierige Zeiten für die NLA-Frauen (Tagblatt Online: 12. Februar 2016)

Morgen starten die beiden Ostschweizer Frauenteams Staad und St. Gallen in die Rückrunde der NLA. Staad empfängt in der Sportanlage Bützel um 16 Uhr den Tabellenleader FC Zürich, St. Gallen spielt um 17 Uhr zu Hause gegen Yverdon.

TOBIAS KRÜSI

FUSSBALL. Nach der dreimonatigen Winterpause beginnt für die NLA-Teams aus der Ostschweiz eine schwierige Zeit. Mit Staad auf dem achten und St. Gallen auf dem letzten Platz kämpfen beide gegen den Abstieg. Die Teams gehen aber positiv in die Rückrunde und glauben daran, den Ligaerhalt zu schaffen.

Das Team des FC Staad mit Trainerin Sissy Raith wird versuchen, den Schwung aus dem viertägigen Trainingslager in Mailand mitzunehmen und die Zürcherinnen zu ärgern. Es werde ein Spiel wie «David gegen Goliath», sagt die Deutsche. Trotz der Aussenseiterrolle möchte ihr Team präsent auftreten und Zürich ein Bein stellen. Es stehen mit den Spielen gegen Basel in der Meisterschaft und Yverdon im Cup zwei weitere schwierige Aufgaben auf dem Programm. Der Trainerin ist es daher sehr wichtig, dass man morgen versucht das Beste herauszuholen, um sich auf die bevorstehenden wichtigen Aufgaben vorzubereiten. «Morgen wird sich herausstellen, ob wir uns mit den Grossen messen können», sagt die frühere Spielerin und Trainerin des FC Bayern München. In der Hinrunde fehlte oft das Quentchen Glück, die Equipe spielte gegen viele gute Teams stark, konnte jedoch nur selten Punkte mit nach Hause nehmen. Raith ist sich sicher, dass das Ziel Finalrunde erreicht werden kann, sie denkt keineswegs über einen Abstieg nach. Gerne hätte sie jedoch am Ende der Hinrunde ein, zwei Punkte mehr auf dem Konto gehabt. Mit mehr Effizienz und dem Willen, ein knappes Spiel ins Positive zu drehen, möchte sie in der Rückrunde angreifen.

Wichtiges Spiel zum Start

St. Gallen startet mit einem sehr wichtigen Spiel gegen den direkten Konkurrenten aus Yverdon, welcher sechs Punkte vor St. Gallen auf Platz neun steht. Wenn das Team um Trainer Beat Naldi nicht absteigen will, muss es zwingend gewinnen. «Wir müssen hier Zählbares holen», sagt der frühere FC-Basel-Trainer. Er spricht von einer schwierigen Situation: In der Woche vor der Partie fehlten ihm vier Spielerinnen im Training. Er bedauert, dass oft viele abwesend sind und andere Dinge dem Training vorziehen. Gerade bei einem schmalen Kader, wie es St. Gallen hat, sind dies nicht perfekte Voraussetzungen, um endlich in die Erfolgsspur zu kommen. «Das Team macht immer zwei Schritte vorwärts, dann wieder einen zurück», sagt der 67jährige Pensionär. Die verpatzte Hinrunde begründet Naldi einerseits mit mangelnder spielerischer Qualität, andererseits sucht er den Fehler auch bei sich: «Ein Trainer wird an Siegen und Niederlagen gemessen, diese Bilanz sieht bei mir schlecht aus.» Trotz der schwierigen Lage macht es ihm immer noch Spass, das Team zu trainieren, gerade in Sachen Teamgeist hätten sie grosse Fortschritte gemacht. Er spricht von «tollen Mädels» und einem «super Klima» im Team. Ob er im Falle eines Abstiegs Trainer bei St. Gallen bleibt, lässt er offen.

Verbindung der Juniorenteams

Seit vergangenem Sommer sind die Juniorenteams der beiden Clubs vereint. Die U16-Equipen trainieren bereits zusammen, einmal in Staad und einmal in St. Gallen. Für die NLA-Trainer ist klar: Sollten beide Teams absteigen, wäre das schlecht für den Ostschweizer Frauenfussball. Viele gute Spielerinnen würden an die grossen Clubs verlorengehen. In der obersten Liga zu spielen, sei für die jungen Talente ein Privileg. Von der Fusion spüren die Trainer derzeit noch nicht viel. «Es ist ein längerfristiges Projekt. Wir müssen über Jahre konzentriert arbeiten, damit es Früchte trägt», sagt Raith. Sie spricht von einem guten Niveau und hofft, dass die vielen Talente in der Region bleiben. Spannend könnte es werden, wenn die beiden Teams im April zum Abschluss der Rückrunde aufeinandertreffen.

Wichtiges Spiel zum Start

St. Gallen startet mit einem sehr wichtigen Spiel gegen den direkten Konkurrenten aus Yverdon, welcher sechs Punkte vor St. Gallen auf Platz neun steht. Wenn das Team um Trainer Beat Naldi nicht absteigen will, muss es zwingend gewinnen. «Wir müssen hier Zählbares holen», sagt der frühere FC-Basel-Trainer. Er spricht von einer schwierigen Situation: In der Woche vor der Partie fehlten ihm vier Spielerinnen im Training. Er bedauert, dass oft viele abwesend sind und andere Dinge dem Training vorziehen. Gerade bei einem schmalen Kader, wie es St. Gallen hat, sind dies nicht perfekte Voraussetzungen, um endlich in die Erfolgsspur zu kommen. «Das Team macht immer zwei Schritte vorwärts, dann wieder einen zurück», sagt der 67jährige Pensionär. Die verpatzte Hinrunde begründet Naldi einerseits mit mangelnder spielerischer Qualität, andererseits sucht er den Fehler auch bei sich: «Ein Trainer wird an Siegen und Niederlagen gemessen, diese Bilanz sieht bei mir schlecht aus.» Trotz der schwierigen Lage macht es ihm immer noch Spass, das Team zu trainieren, gerade in Sachen Teamgeist hätten sie grosse Fortschritte gemacht. Er spricht von «tollen Mädels» und einem «super Klima» im Team. Ob er im Falle eines Abstiegs Trainer bei St. Gallen bleibt, lässt er offen.

Verbindung der Juniorenteams

Seit vergangenem Sommer sind die Juniorenteams der beiden Clubs vereint. Die U16-Equipen trainieren bereits zusammen, einmal in Staad und einmal in St. Gallen. Für die NLA-Trainer ist klar: Sollten beide Teams absteigen, wäre das schlecht für den Ostschweizer Frauenfussball. Viele gute Spielerinnen würden an die grossen Clubs verlorengehen. In der obersten Liga zu spielen, sei für die jungen Talente ein Privileg. Von der Fusion spüren die Trainer derzeit noch nicht viel. «Es ist ein längerfristiges Projekt. Wir müssen über Jahre konzentriert arbeiten, damit es Früchte trägt», sagt Raith. Sie spricht von einem guten Niveau und hofft, dass die vielen Talente in der Region bleiben. Spannend könnte es werden, wenn die beiden Teams im April zum Abschluss der Rückrunde aufeinandertreffen.

Zusammenarbeit FCSG Frauen und FC Staad Frauen

Die Verantwortlichen beider Klubs haben erkannt, dass die Nachwuchsförderung im Frau­enfussball auf höchstem Niveau nur erfolgreich betrieben werden kann, wenn die zwei er­folgreichsten Ostschweizer Vereine kooperieren. Dies ist auch die Auflage des Schweizeri­schen Fussballverbandes.

Beide Vereine können momentan nicht mit den besten NLA-Teams mithalten. Dies kann nicht zielfördernd für den Frauenspitzenfussball in der Region sein. Von daher gilt es die Kräfte im Nachwuchs zu bündeln, damit die guten Talente nicht zu anderen Vereinen wech­seln.

Die Fussballerinnen sollen nachhaltig und qualitativ auf höchsten Niveau ausgebildet und gefördert werden. Das ist das Kernziel der Kooperation. Darüber hinaus finden selbstverständlich Ge­spräche über eine weitere Zusammenarbeit statt, die auch der Vermeidung eventuell auftre­tender Interessenkonflikte dienen. Stand jetzt ist die Kooperation im Nachwuchs ist fixiert und wird entsprechend umgesetzt.

Unter dem Dach von Future Champs Ostschweiz (FCO) werden die Talente entsprechend gefördert und können von dessen Infrastruktur und dem Knowhow profitieren.

Die Zusammenführung der Mannschaften im Bereich U16 bis U19 wird durch eine Arbeitsgruppe unter der Führung von Roberto Schmid geplant und umgesetzt. Dieser Arbeitsgruppe gehören Vertreter der FCSG Frauen und des FC Staad an. Die gemeinsamen Trainings der U16-Mannschaften starten bereits im Januar 2016. Darüber hinaus sind bereits weitere Planungen im Gange, so wird die Zusammenführung der Mannschaften U17 und U19 auf die Saison 2016/2017 hin geprüft.

St. Gallen, 01.12.2015

Brigitta Mettler – FCSG Frauen, Präsidentin

Luc Haltner – FC Staad, Verantwortlicher Frauen

LFV – FCSG Frauen U16

Die Liechtensteinische U16 Frauen-Nationalmannschaft nimmt im Februar am UEFA Development Tournament in Malta teil und wird dort auf die Nationalteams von Aserbaidschan, Österreich und Malta treffen. Als Test für dieses grosse Turnier luden sie am vergangenen Wochenende den FCSG Frauen ein.

St. Gallen macht mehr für das Spiel

Bei kalten Temperaturen wollten beide Mannschaften nochmals zeigen, was sie drauf haben. Von Beginn weg lief der Ball in den Reihen der Grünweissen gut. Die Gegnerinnen hatten so ihre Schwierigkeiten ins Spiel zu kommen.

Trotz mehr Spielanteilen schaute bisher wenig heraus. Nur gerade mal drei Chancen zählte man bis zur Pause. Aufgrund der Feldüberlegenheit etwas wenig, aber was nicht ist kann ja noch werden.

Auf der anderen Seite tat sich die LFV-Auswahl schwer über mehrere Stationen zu kombinieren. Die St. Gallerinnen standen in der Defensive gut und liessen die Gastgeberinnen nur durch einen Fehler gefährlich werden. In der hintersten Reihe verloren die Gäste den Ball. Doch daraus konnten die Gastgeberinnen keinen Profit schlagen.

Bis zur Pause blieb es in Ruggell torlos und die Fans freuten sich auf einen heissen Kaffee.

Schöne Treffer zum Saisonschluss

Nach dem Pausentee für die Mädchen klappte es mit dem Tore schiessen. Der erste Abschlussversuch nach 52 Minuten von Walliser konnte Özcan S. noch knapp am Pfosten vorbei lenken. Beim anschliessenden Eckball war sie dann aber geschlagen. Via Kopf traf Musa zum 0:1.

Das Spiel wurde nun von Minute zu Minute umkämpfter. Keines der beiden Teams wollte das Spiel verlieren. St. Gallen behielt aber die Oberhand und erhöhte in der 65. Minute wiederum per Kopf zum 0:2. Torschützin dabei war Wittwen, die mit ihrem tollen Jubel die Fans zum Feiern brachte.

Die Fürstinnen fanden auch in der Folge kein Rezept, die gut stehende Abwehr der St. Gallerinnen zu knacken. Meist spielte sich die Partie in der Platzhälfte des Heimteams statt. So auch in der 75. Minute. Martin erkämpft sich den Ball auf der rechten Seite auf Höhe des Strafraums und wird darauf hin irregulär gestoppt. Di Gaetano setze sich den Ball und schoss das Leder direkt in die Maschen und zum 0:3.

Mit diesen tollen Toren geht für die Espenmädchen die Saison nun endgültig zu Ende. Sie bedanken sich bei den vielen Fans für die tolle Unterstützung und wünschen allen eine schöne Adventszeit.

Tore: 52. Musa D. 0:1; 65. Wittwen S. 0:2; Di Gaetano G. 0:3.

Aufstellung FCSG Mädchen: Wagenbach S. (Schips F.); Caputo N., Bejtovic B., Di Gaetano G.; Dzombic S., Musa D., Walliser A.; Wittwen S., Martin C. (Baumer N.); Gübeli M., Ehinger N. (Vujnic N).

Verwarnungen: 60. LFV-Auswahl (grobes Spiel)

St. Gallen, 23.11.2015

FC SG Frauen