NLA – FCZ eine Klasse besser

Die Grün Weissen hatten an diesem Samstag keinen geringeren als den souveränen Tabellenführer aus Zürich zu Gast. Die Taktik war klar, so lange wie möglich kein Gegentor zulassen und bei Balleroberung schnell umschalten und selber versuchen ein Tor zu erzielen.

Diese Taktik ging die ersten 30 Minuten auch sehr gut auf. Der FCZ machte das Spiel und zeigte ein gutes Passspiel doch die FCSG Frauen stemmten sich mit allem dagegen was sie aufzubieten hatten. Sie zeigten eine hohe Laufbereitschaft, kämpften um jeden Ball,verschoben geschickt und machten so die Räume sehr eng. Ausserdem konnten sie das eine oder andere Mal nach Balleroberung schnell nach vorne spielen. Bei einer dieser Möglichkeiten konnte Streule nur noch durch ein Foul am Strafraum gestoppt werden. Den Freistoss schoss Stäbler, beim Schuss wehrte eine Zürcher Spielerin den Ball mit der Hand ab, aber leider blieb die Pfeife des Schiedsrichters stumm.

In der 31. Spielminute tritt der FCZ einen Eckball von der linken Seite. Der hoch in den 16er geschossene Ball findet auf Höhe des 2. Pfostens den Kopf von Keller. Die Kopfvorlage kann dann wiederum freistehend von Ramseier verwertet werden.

0:1 für den FC Zürich. Bitter, dass das Gegentor wieder durch einen Standard gefallen ist. Hier sollte eigentlich eine klare Zuteilung stattfinden.

Danach drückte der FCZ immer mehr und die FCSG Frauen versuchten weiter alles um das zweite Gegentor zu verhindern. Dennoch gelang es Zürich noch vor der Halbzeit auf 0:2 zu erhöhen. Abermals ein Standard. Diesmal ein Freistoss auf der rechten Seite, Höhe 16er. Dieser wird kurz gespielt und die Flanke auf den 2. Pfosten gezogen. Dort kann wiederum eine Spielerin vom FCZ unbedrängt köpfen, Studer im Tor reagiert glänzend und wehrt diesen ab, jedoch steht eine Spielerin des FCZ goldrichtig und legt der mitgelaufenen Mitspielerin auf Höhe Fünfer auf. Diese muss den Ball nur noch einschieben. 0:2 für den FCZ.

Bei diesem Standard hat leider die gesamten Mannschaft der Grün Weissen geschlafen und das bestraft der FCZ natürlich sofort.

Nach dem Pausentee nahm der FCZ das Zepter des Spiels wieder in die Hand. Die Gallusstädterinnen versuchten wieder mit viel Laufbereitschaft, Kampfgeist und Leidenschaft dem FCZ weg vom eigenen Tor zu halten.

 

Die Zürcherinnen nahmen ein bisschen das Tempo aus dem Spiel, so kam der FCSG doch zu einigen Chancen. So setze sich Schweer nach einem Einwurf auf der rechten Seite geschickt im Strafraum vom FCZ durch und legte den Ball zu Salaorni ab, der Schuss von Salaorni ging knapp am Tor vorbei. Eine andere grosse Chance bot sich Schweer in der 60. Minute. Als ein Missverständnis in der FCZ Abwehr ihr den Ball quasi vor die Füsse spielte. Schweer versuchte den Heber über Friedli, verfehlte aber leider das Tor. Eine weitere sehr gute Chance hätte sich Beerli ergeben, sie wäre alleine mit dem Ball in Richtung Zürchertor gelaufen, wenn der Linienrichter, nicht die Fahnen gehoben hätte. Dabei war sie mind.einen Meter hinter ihrer Gegenspielerin gestartet. Auf der Trainerbank und auf der Tribüne war die Aufregung und das Unverständnis über diese absolute Fehlentscheidung gross!

Danach machte der FCZ dann nochmals Tempo und man merkte, das die Kräfte bei den Grün Weissen schwanden, zum Glück hatte man noch Studer im Tor. Diese zeigte gegen ihre Exmitspielerinnen eine tolle Leistung und konnte mehrmals in Extremis mit Glanzparaden retten. Leider war auch sie in der 80. Minute machtlos. Eine FCZ Spielerin lief alleine auf Studer zu, den Schuss konnte sie noch parieren, doch der Abpraller landete bei einer weiteren FCZ Spielerin und diese köpfte den Ball ins leere Tor.

Weitere drei Minuten später setzte dann Willi auf Seiten des FCZ den Schlusspunkt. Sie war Nutzniesser eines Missverständnisses von Streule und Schweer und konnte den Ball platziert in das linke untere Eck einschieben. Studer war chancenlos.

Somit stand es nach 90 Minuten 0:4 für den FC Zürich. Aus Sicht der St.Gallerinnen war das ein sehr bitterer Abend. Wieder hatte man viel investiert, gekämpft, war viel gelaufen und hatte auch die ein oder andere Torchancen gehabt.

Für das nächste Meisterschaftsspiel müssen die St.Gallerinnen unter der Woche die weite Fahrt nach Bern antreten. Dort spielt man am kommenden Mittwoch, den 23.03.2016 gegen die Young Boys Bern. Anpfiff ist dort um 19.30 Uhr.

 

Tore: 31. Ramseier 0:1; 43. Keller 0:2; 80. Deplazes 0:3; 83. Willi 0:4

Aufstellung FCSG Frauen: Studer, Stäbler (84. Baumann), Egger, Iseli, Rohner, Riesen (46. Beerli), Bischof (70. Wirth),Fehr, Streule, Schweer, Salaorni

Aufstellung FC Zürich: Friedli, Bernet, Aloi, Fischer, Stierli (66. Lienhard), Keller, Duncan (47. Gut), Ramseier, Terchoun (47. Mauron), Deplazes, Willi

Verwarnungen: Keine.

St. Gallen, 19.03.2016

Bericht:  Gesa Jürgens

 

U19 – Derbyniederlage

Im ersten von drei Derbys in dieser Rückrunde verlor der FC St. Gallen am Sonntag auswärts in Staad mit 2:0 (2:0).
Nachdem die Meisterschaft bereits letzten Samstag hätte losgehen sollen, das Spiel jedoch dem Wintereinbruch zum Opfer fiel, startete die Meisterschaft gerade mit dem Derby.
Man hat sich einiges vorgenommen, so ging doch das letzte Derby in der Vorrunde knapp und unglücklich verloren.
Dafür wollte man sich revanchieren.
Irgendwie schien die Mannschaft noch nicht ganz angekommen, schon  nach drei Minuten zappelte das runde Leder im Netz der Espinnen, ein zu kurz geratener Rückpass wurde zur Vorlage fürs Heimteam.
Leider rüttelte dieser frühe Gegentreffer die Mannschaft auch nicht wach – man stand ständig viel zu weit vom Gegner weg, spielte sehr ungenaue Pässe und konnte so überhaupt keinen Spielaufbau betreiben.
Nach 17 Minuten musste Tatjana Cataldo bereits zum zweiten Mal hinter sich greifen – den Staaderinnen wurde viel zu viel Platz gelassen, niemand fühlte sich für die ballführende Spielerin zuständig.
Nach diesem Gegentreffer versuchte man, etwas besser dagegenzuhalten, was auch gelang. Aber es blieb weiterhin einfach beim ‚Dagegenhalten‘,  konstruktiv fürs Spiel wurde nichts getan.
Nach dem Seitenwechsel galt es, sich noch einmal zu fangen. Mit einem frühen Anschlusstreffer hätte man Staad nochmals in Bedrängnis bringen können.
Amy Walliser hatte in der 53. Minute die Möglichkeit dazu, sah sich dann aber im 1:1 gegen die Torhüterin als Verliererin. Der darausfolgende Eckball wurde auch zu einer Möglichkeit, der Ball landete jedoch über dem Tor. Die Mannschaft steigerte sich zwar, aber das Spiel plätscherte dahin – das Niveau beider Teams war alles andere als berauschend, und so kam auch nie die richtige Derbystimmung auf.
Bleibt zu hoffen, dass die St. Gallerinnen nun ihren schlechten Tag der Saison eingezogen haben.
Es muss eine deutliche Leistungssteigerung her, will man in den nächsten Spielen punkten.
Über Ostern reist die Mannschaft nach Riva del Garda ins Trainingslager, das nächste Meisterschaftsspiel findet demnach erst am 3. April gegen Derendingen / Solothurn statt. Anpfiff wird um 12 Uhr im Espenmoos sein.

FC Staad – FC St. Gallen 2:0 (2:0)
3. Min. 1:0
17. Min. 2:0

FC St. Gallen:
Tatjana Cataldo, Sina Wirth (55. Min. Janina Dietsche), Lina Caviezel, Ivana Ferramosca, Michelle Wohlwend (46. Min. Nazmiye Özcan), Vanessa Alfarè, Bettina Grob, Debora Musa, Maurine Gübeli (46. Min. Sarah Wittwen), Amy Walliser (67. Min. Anita Hasler), Vera Staub

Verwarnungen:
57. Min. Sarah Wittwen

NLA – Nichts zu holen in Luzern

Die Grün- Weissen mussten an diesem grauen Sonntag nach Luzern reisen. Der FC Luzern als Dritter der Tabelle mit 28 Punkten und einem Torverhältnis von 28:10 war der klare Favorit.

Und so begann die sehr ungleiche Partie. Der FC Luzern war von der ersten Minute an die spielerisch bessere Mannschaft und versuchte nach Ballverlust die Spielerinnen des FCSG sofort unter Druck zu setzen. Aber die Espenfrauen standen kompakt, verschoben sehr gut im Kollektiv und zeigten die notwendige Bissigkeit im Zweikampf. Sie versuchten bei Balleroberung sofort die schnellen Spitzen vorne einzusetzen.

Man merkte, das sich der FC Luzern sehr schwer gegen die vielbeinige Abwehr der Gallusstädterinnen tat. Nach mehr als einer halben Stunde stand es immer noch 0:0 und bei den Spielerinnen des FC Luzern machte sich schon Unmut breit. Die Grün-Weissen zogen ihr Spiel weiter durch und konnten so im Kollektiv die Angriffe der Luzernerinnen gut abfangen. Und falls es mal richtig brenzlig wurde, entschärfte Studer im St.Galler Tor die eine oder andere gefährliche Situation sehr souverän.

Die Espenfrauen hatten nicht allzuviel vom Spiel, denn sie agierten nach Balleroberung zu ungenau und teilweise sehr hektisch, sodass ein gut durchdachtes Passspiel nicht zu Stande kam. Akzente nach vorne wurden leider auch nicht gesetzt, aber man wollte ja solange wie möglich das 0:0 halten. Und das gelang in der ersten Halbzeit sehr gut. Und so gingen die FCSG Spielerinnen zufrieden in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel merkte man sofort, das Luzern den Druck noch mehr erhöhte. Sie wollten nun unbedingt das erste Tor schiessen. In der 55. Minute klärte Rohner zum Eckball. Dieser Eckball wurde weit in den 16er geschlagen, Studer kam aus ihrem Tor heraus und wurde beim Fangen des Balles von einer Gegenspielerin behindert. Der Ball landet vor den Füssen von Stapelfeldt und diese haute den Ball in die Maschen. 1:0 für den FC Luzern. Wiederum sehr bitter für die Grün-Weissen, das sie ausgerechnet durch einen Standard das Gegentor kassierten.

Nun galt es für die Espenfrauen den Kopf hoch zu nehmen und weiter im Kollektiv zu agieren und kompakt zu stehen. Der FC Luzern nahm ein bisschen das Tempo nach dem Führungstreffer raus und die Grün-Weissen trauten sich auch wieder mehr zu, wurden aber dennoch nie gefährlich vor dem Tor des FC Luzern.

So spielte der FC Luzern weiter kontrolliert nach vorne und die Espenfrauen verteidigten. Das ging bis zur 85. Minute so, dann kam nochmals ein bisschen Schwung in die Partie und etwas Hektik in der Hälfte des FC Luzern. Die Frauen des FCSG versuchten nochmals sich gegen die Niederlage zu stemmen und warfen alles nach vorne, aber leider kam hier nichts zählbares heraus. Luzern kam nochmals zu einer 100%-gen Torchance, doch Studer machte diese im 1:1 gegen Stapelfeldt zu Nichte.

So blieb es nach 90. Minuten beim 1:0 für den FC Luzern. Die Frauen des FCSG hätten sehr gerne einen Punkte aus Luzern mitgenommen, aber leider war heute nicht mehr drin. Dennoch funktionierte die Defensivarbeit sehr gut und das stimmt positiv, denn am kommenden Samstag, den 19. März spielt man zu Hause gegen kein geringeren als den FC Zürich und auch da wird gute bis sehr gute Defensivarbeit gefragt sein. Anpfiff ist um 17.00 Uhr.

Tor: 55. Stapelfeldt, 1:0;

Aufstellung FCSG Frauen: Studer, Stäbler, Egger, Iseli, Rohner, Riesen, Bischof, Fehr, Beerli (76. Baumann), Salaorni (78. Keller), Streule (88.Wirth)

Aufstellung FC Luzern:Böni, Sager, Graf, Eklig, Bühler, Pulver (83.Cavicchia), Lourenco, Scodeller (90. Blättler), Stapelfeldt, Remund, Hashani (46.Trajkovska).

Verwarnungen: Keine.

St. Gallen, 13.03.2016

Bericht:  Gesa Jürgens

 

NLA – Viele Torchancen erspielt, keine genutzt

Die Grün- Weissen fuhren mit viel Selbstvertrauen nach Lugano. Man wollte an die sehr gute Leistung gegen Yverdon anknüpfen und man hatte vom Hinspiel, dass unglücklich verloren ging noch etwas gut zu machen.

Und so begannen die Espenfrauen auch mit viel Druck auf Lugano und hatten schon nach zwei Minuten den ersten Eckball. St.Gallen war spielbestimmend und Lugano zog sich zurück und verlegte sich aufs Kontern. In der 8. Minute eroberte Lugano im Mittelfeld den Ball schaltete schnell um und schickte ihre linke Aussenverteidigerin in die Tiefe. Diese drang in den Strafraum ein, konnte ungehindert eine scharfe Flanke nach innen spielen und dort stand die Stürmerin von Lugano. Diese schob den Ball völlig freistehend in das St.Galler Gehäuse. Ein äusserst dummes Gegentor. Nun musste man wieder mal einem Rückstand hinterlaufen. Die Grün Weissen waren nur kurz von der Rolle, dann begannen sie wieder ihr Passspiel aufzuziehen und zeigten wieder mal eine grosse Lauf-und Kampfbereitschaft.Sie erspielten sich ein ums andere Mal eine gute Einschussmöglichkeit, so wurde Beerli rechts in die Tiefe geschickt, flankte nach innen. Schweer nahm den Ball Volley, traf ihn aber nicht voll, so das dieser über das Tor ging. Eine weitere hochkarätige Chance bot sich Beerli in der 30. Minute, sie wurde abermals vom Mittelfeld wunderbar freigespielt und lief mit dem Ball alleine

Richtung Tor. Hier hatte sie 2 Möglichkeiten, entweder selber schiessen oder die mitgelaufene Schweer in der Mitte anspielen. Beerli schoss selbst und der Torwart konnte den strammen Schuss abwehren und klärte zum Corner. Der Corner brachte auch nochmals eine gute Torchance, zunächst konnte Lugano diesen klären, aber St.Gallen setzte nach und spielte Riesen auf der linke Seite im 16-er frei, doch der Schuss von Riesen wurde abermals von der Torfrau von Lugano abgewehrt. So ging

es die ganze erste Halbzeit, St.Gallen war klar spielbestimmend, investierte unglaublich viel, konnte aber die gut rausgespielten Chancen leider nicht nutzen. So ging es mit einem 1:0 für Lugano in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel wollten die Grün Weissen dort weiter machen wo sie aufgehört hatten. Sich weiter Chancen erspielen und den langersehnten Treffer erzielen. Lugano änderte die Taktik, sie standen nun höher, was dem St.Gallerspiel entgegen kam, denn so konnte man gut die Aussenspielerinnen einsetzen. Dies taten die Gallusstädterinnen dann auch wieder. Auch in der 2. Halbzeit waren sie die klar spielbestimmende und bessere Mannschaft, einzig die Chancenauswertung liess die Trainer und Ergänzungsspieler an der Seitenlinie verzweifeln. Schweer wurde einmal sehr gut in der Centerspur angespielt, lief in Richtung Tor, doch leider verstolperte sie den Ball kurz bevor sie schiessen wollte, so das der Torwart diesen entspannt mit den Händen aufnehmen konnte. Eine nächste Gelegenheit bot sich abermals Beerli als sie diesmal auf der linken

Seite in den Strafraum mit dem Ball eindrang. Dort suchte sie nicht selber den Abschluss, sondern passte nach innen, leider fand der Ball aber nur eine Abnehmerin auf Seiten Luganos. Und so war auch diese Chance vertan. Eine alte Fussballerweisheit sagt: Wenn du sie vorne nicht reinmachst dann bekommst du sie selber hinten rein.

Lugano spielte in der 68.Minute einen weiten Ball vom Mittelfeld in die linke vordere Spielhälfte und die Stürmerin von Lugano nahm Mass und hämmerte den Ball volley aus ca. 18 Meter unhaltbar in das St.Galler Tor. Ein Sonntagsschuss. 2:0 für Lugano. Der erste Schuss überhaupt aufs St.Galler Gehäuse in der 2. Halbzeit. Unglaublich. Nun waren die Espenfrauen geschockt und liessen die Köpfe hängen. St.Gallen brauchte ein paar Minuten um sich wieder aus der Schockstarre zu lösen, doch dann setzten sie nochmals zu einer Schlussoffensive an. Sie mobilisierten nochmals alle Kräfte und kamen noch zu 3 Standarts, doch leider wurden diese entweder von Lugano abgewehrt oder man setzte den Ball neben das gegnerische Tor. Lugano fuhr genau noch einen Konter, in der 92. Minute, und markierte dort das 3:0. Danach war das Spiel aus.

 

Einfach bitter. Die Grün Weissen investierten unglaublich viel in dieses Spiel, waren klar die bessere Mannschaft, aber liessen einfach die vielen Chancen ungenutzt. Lugano bestrafte dies mit einer eiskalten Effizienz. 3 Torchancen, 3 Tore. So bleibt zu hoffen, das sich die Espenfrauen in der nun kommenden 2-wöchigen Spielpause wieder aufrappeln, den Kopf hoch nehmen und weiter an sich arbeiten. Diesen Unterbruch der Meisterschaft werden die Grün Weissen mit vielen Trainingseinheiten und 2 Testspielen füllen.

Das nächste Meisterschaftsspiel findet dann am Sonntag, den 13. März auswärts beim FC Luzern statt. Anpfiff ist dort um 14.00 Uhr.

Tore: 8. Doll, 1:0; 68. Gelmetti, 2:0; 90+2. Doll, 3:0

Aufstellung FCSG Frauen: Studer, Stäbler, Egger, Iseli, Rohner, Riesen, Bischof, Fehr, Salaorni, Beerli, Schweer

Aufstellung FF Lugano 1976: Piazza, Tagini, Emini, Prandi, Roncoroni, Canone,

Luccini, Doll, Sanchez, Gelmetti, Krsteva (55.Pedetti)

Verwarnungen: 52. Tagini, Unsportlichkeit

 

St. Gallen, 21.02.2016

Bericht:  Gesa Jürgens

Bild: Doris Studer

NLA – Verdienter erster Punkt

Nach einer langen und intensiven Vorbereitung freuten sich die Frauen des FCSG auf den Start der Rückrunde. Am heutigen Heimspiel hatten sie ein klares Ziel: sie wollten die 1:5 Hinspiel-Niederlage gegen den FC Yverdon Feminin wettmachen und die ersten 3 Punkte holen. Dass dies nicht einfach werden würde und alle an ihre Grenzen gehen müssen war allen klar.

Die Grün-Weissen diktierten das Spiel von Beginn an. Sie legten los wie die Feuerwehr. Die St. Galler Frauen waren bissig in den Zweikämpfen und eroberten dadurch oft den Ball. Sie versuchten mit einem schnellen Kurzpassspiel die Abwehr von Yverdon auszuhebeln. Die schnellen Aussenspielerinnen Beerli und Riesen konnten sich das eine oder andere Mal durch einen weiten Ball geschickt in Szene setzen. Yverdon hingegen stand tief in der Defensive und war durch schnelle Konter gefährlich.

 

In der 24. Minute der erste Eckball für die FCSG Frauen. Getreten von Fehr kam der Ball gut in den Strafraum, Stäbler stand am 2. Pfosten bereit, wurde aber im letzten Moment von einer Gegenspielerin am Kopfball gehindert. In der 30. Minute dann ein Angriff der Grün-Weissen über die linke Seite. Salaorni wird steil geschickt, erläuft sich den Ball, dringt in den 16er ein und kommt zum Abschluss. Der Flachschuss (nicht ganz klar ob Flanke oder Torschuss) geht an Freund und Feind sowie am Tor ganz knapp vorbei. Auch die in der Mitte mitgelaufene Schweer verpasst den Ball knapp. Schade, hier hätte das 1:0 fallen können, vielleicht sogar müssen. Auch der Eckball in der letzten Viertelstunde vor Ende der Halbzeit wurde von Fehr gut in den Strafraum gebracht, jedoch verfehlten ihn die Grün-Weissen gleich mehrfach. Yverdon konnte sich kurz vor der Pause aus der St. Galler Umklammerung lösen und wurde etwas gefährlicher. Trotzdem ging es mit einem 0:0 in die Halbzeitpause.

 

Die FCSG Frauen brauchten nach Wiederanpfiff etwas länger um auch gedanklich wieder auf dem Platz zu sein. Nun waren es die Frauen aus Yverdon die die Zweikämpfe suchten, den Ball eroberten und schnell nach vorne spielten. Rund 15 Minuten später waren auch die St. Gallerinnen wieder im Spiel. Die Partie war sehr ausgeglichen, wobei die Grün-Weissen wesentlich mehr Aufwand betrieben, sie wollten dieses Spiel unbedingt gewinnen. Leider machten sie sich das Leben aber oft selbst schwer in dem sie leichtsinnig den Ball im Zweikampf verloren oder durch ungenaues Passspiel dem Gegner den Ball in die Füsse spielten.

Die St. Galler Frauen kämpften um jeden Ball, gingen weite Wege und zeigten enormen Einsatz und Willen. Sie erarbeiteten zwei weitere Torchancen, Stäbler und Schweer kamen kurz hintereinander zum Abschluss, jedoch gingen ihre Schüsse haarscharf am Tor vorbei bzw. wurden vom gegnerischen Torwart im letzten Moment geklärt. Yverdon konnte noch den ein oder anderen Konter herausspielen, allerdings ebenfalls ohne Torerfolg.

Und so blieb es nach 90. Minuten beim 0:0.

Was kann man nach dem Spiel festhalten? Die Frauen des FCSG haben alle gut gespielt, mit Herz und Leidenschaft gekämpft und grossen Einsatz gezeigt. Leider hat es nicht zu den ersehnten 3 Punkten gereicht. Immerhin das erste Mal in dieser Saison ohne Gegentor und ohne Niederlage. Das ist ein guter Anfang und sollte allen Mut für die kommenden Wochen geben.

Jetzt gilt es auf diese gute Leistung weiter aufzubauen und dann am kommenden Sonntag in Lugano wieder den nächsten Schritt zu tun.

Anpfiff ist dort am Sonntag, den 21. Februar 2016 um 15.30 Uhr.

 

Tor: Keine.

Aufstellung FCSG Frauen: Studer, Stäbler, Egger, Iseli, Rohner, Riesen (84. Alfaré) Bischof, Fehr,  Salaorni (72. Wirth), Beerli (84.Baumann), Schweer

Aufstellung Yverdon Feminin: Zurkinden, Fai, Rudan, Mallaun, Pajovic, Gillioz, Hurni, Riat, Raemy, Bodenmann, Tamburini (90+2. Imrak).

Verwarnungen: 45. Egger, Unsportlichkeit.

St. Gallen, 13.02.2016

Bericht:  Gesa Jürgens

Foto: Doris Studer

 

NEWS U16

Unter dem neuen Trainergespann Eken/Raymann starteten die jungen Mädchen in die Saison.
Der Trainingsstart verlief nicht wie gewünscht. Mit einem kleinen Kader ging’s in die
Vorbereitungsphase. Im Verlauf vergrösserte sich dieses aber zusehends und es entstand ein tolles und williges Team, das gut in die Saison startete. Die ersten beiden Spiele gewannen sie klar. Danach mussten sie Punkte liegen lassen, gegen ein schlagbares Herisau und St. Otmar, und ein dominierendes Teufen-Appenzell. Anschliessend folgten wieder Siege bis fast am Schluss der Saison. Einzig gegen Neukirch-Egnach verlor man noch. Damit schlossen die jungen Mädchen die Gruppe der Junioren C 2. Stärkeklasse auf dem 5. Tabellenrang ab. Nach dem Blitzturnier in Luzern waren die Erstkämpfe vorerst vorbei und die Winterpause stand vor der Tür.

NEWS AUS DEM VORSTAND

Der Verein FCSG Frauen erhielt im September eine neue Präsidentin und wird in die AG der FC St. Gallen eingegliedert werden: was heisst das genau, die Wichtigkeit des Frauenfussballs in der Ostschweiz wurde mit dieser Mitteilung und vorallem mit der Wahl der Präsidentin des Vereins FCSG Frauen in den Verwaltungsrat der FC St. Gallen AG massiv verstärkt.

Dies fand schweizweit in Fussballkreisen und Medien Beachtung und Respekt. In sportlicher Hinsicht lief es weniger gut, dafür sollen neue Strukturen die Frauen des FCSG weiterbringen.

Durch die Veränderungen suchen wir weitere Vorstands- und Teammitglieder die kleinere oder auch grössere Aufgaben übernehmen möchten. Interessiert? Melden Sie sich bei unserer Präsidentin.

NEWS NLA

Die Espenfrauen hatten im Sommer 2015 eine durchwachsene Vorbereitung, zudem gab es intern im Verein diverse Umstrukturierungen, auch im Bereich des Trainerstaffs, welches für leichte Unruhe sorgte und dies schlug sich auch in den ersten Partien der Hinrunde nieder.

Die sehr junge Mannschaft, im Durchschnitt 21 Jahre alt, und mit einigen neuen Spielerinnen verstärkt, brauchte eine Weile bis sie sich gefunden hatte. Auch wenn die ersten Meisterschaftsspiele nicht gut verliefen, so zeigte die Mannschaft jedoch in jedem Training sehr guten Einsatz und Leidenschaft, allerdings war allen klar, dass es unglaublich schwer werden würde in der Hinrunde Punkte gegen den Klassenerhalt zu sammeln.

Als dann im September das Trainergespann in Form von Cheftrainer Beat Naldi, Assistenztrainerin Gesa Jürgens und Torwarttrainer Michael Knöpfel stand, wurden die Trainingseinheiten nochmals verschärft. Es wurde viel daran gearbeitet, ein Team zu werden, welches dann geschlossen und kompakt auf dem Platz steht, taktisch clever agiert, eine gute Passqualität zeigt, sicher steht, die Laufwege des Mitspielers kennt und somit eine gewisse Stabilität innerhalb der Mannschaft und auf dem Platz entstehen kann.

Jedoch spiegelte sich die fleissige Trainingsbeteiligung der Grün-Weissen nicht in den weiteren Meisterschaftsspielen wieder. So verlor man Spiel um Spiel, dennoch konnte man bei der Mannschaft ganz klar Verbesserungen im technischen, taktischen, spielerischen sowie läuferischen Bereich sehen.

In den „6-Punkte Spielen“ gg. GC und Staad, beides Heimspiele, verlor man sehr knapp und unglücklich. Es fehlte hier einfach das berühmte Quentchen Glück und so steht man zum Ende des Jahres 2015 ohne Punkte und mit einem Torverhältnis von 8:40 Toren am Tabellenende und somit auf einem Relegationsplatz.

Dennoch werden die Grün-Weissen im neuen Jahr wieder Vollgas geben und mit viel Herz, Leidenschaft und grosser Motivation daran arbeiten, den Klassenerhalt zu sichern.

Die Mannschaft trainiert noch bis zum 18. Dezember dreimal die Woche, macht dann 2 Wochen Weihnachtsferien und startet dann am 04.1.2016 mit der Vorbereitung auf die Rückrunde, welche am 13.02.2016 mit einem Heimspiel gg. Yverdon startet.

Die Espenfrauen möchten sich noch ganz herzlich bei allen Fans, Betreuern und Sponsoren für die Unterstützung in diesem Jahr bedanken und wünschen allen schöne Festtage und einen guten Rutsch in das neue Jahr.

 

NEWS U19

Nach einer individuellen Vorbereitung während den Sommerferien startete man Anfang August in die gemeinsame Saisonvorbereitung. Es galt, die jungen Spielerinnen in die Mannschaft zu integrieren und mit dem Spielsystem vertraut zu machen. Die Vorbereitungsspiele waren sehr aufschlussreich. Mit dem ersten Meisterschaftsspiel wartete mit GC gleich ein grosser Brocken, und eine Woche später gleich auch noch Luzern. Aus diesen beiden Partien konnten keine Punkte gewonnen werden, aber in Yverdon und in Aarau konnte das Team von Richi Gysi und Petra Schai die ersten Punkte einfahren.

Im Derby gegen Staad resultierte eine äusserst unglückliche Niederlage, welche erst in den Schlussminuten zustande kam. Aus den letzten Spielen resultierte nur noch gegen das Team Solothurn ein Sieg. Allerdings konnte im letzten Spiel gegen Basel, trotz einer Niederlage, klar die beste Saisonleistung gezeigt werden. Das Saisonende kam für die U19 zum falschen Zeitpunkt. Auf diese Leistung kann ganz sicher aufgebaut werden.